Kliffsicherung am Restloch Nordrandschlauch: Verlegung von 13.500 geotextilen Sandcontainern

Sandcontainer zum Verhindern der Uferrückverlagerung nach Erosionsprozessen am künftigen Sabrodter See

Senftenberg/ Sabrodt. An der nordwestlichen und nördlichen Uferböschung sowie im Flachuferbereich Sabrodt des Restlochs Nordrandschlauch (zukünftig Sabrodter See) ist durch die noch bis ca. 2015 andauernde Verharrung des Restlochwasserspiegels ca. drei Meter unterhalb des geplanten Endwasserstands eine weitere Rückverlagerung des unteren Steilufers zu erwarten. Die durch die Erosionsprozesse stattfindenden Uferrückverlagerungen reichen in das gestaltete Ausgleichsprofil hinein und gefährden langfristig die Standsicherheit der oberen Steilböschung. Seitens der zuständigen Bergbausaniererin LMBV daher ist eine Sicherung der Uferböschungen als erforderlich angesehen worden. Der Bereich wurde nach vorlaufenden Untersuchungen in drei Sanierungsabschnitte unterteilt.

Für alle Sanierungsbereiche wurde die Sicherung der unteren Steilböschung mit geotextilen Sandcontainern vorgesehen. Zusätzlich zu dieser Sicherungsmethode soll die im Sanierungsabschnitt 1 liegende Uferflachböschung mit Wasserbausteinen gesichert werden.

Nachfolgend aufgeführte Leistungen werden u.a. dafür durchgeführt:

- Massenbewegungen, Baggerarbeiten, Planierleistungen,

- Einbau von „Geotextilen Sandcontainern“,

- Herstellen von Steinschüttungen.

Die Baustelle befindet sich an der nördlichen Randböschung des Nordrandschlauches ehemaliger Tagebau Spreetal östlich der Ortslage Bluno. Fotos©wwt/2014

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