Landschaftspark Bärwalder See als Folgelandschaft im Mittelpunkt der transNATURALE 2013

transNATURALE 2013 findet vom 6. bis 8. September 2013 am ehemaligen Tagbauloch statt

Boxberg. Die transNATURALE 2013 findet vom 6. bis 8. September 2013 statt und widmet sich erneut der grenzübergreifenden Verbindung zwischen Sachsen und Polen. Dabei steht der Landschaftspark Bärwalder See als Tagebaunachfolgelandschaft im Mittelpunk der künstlerischen Inszenierung. Zur Eröffnung wird der Kunstwissenschaftler Heinrich Schierz die Ergebnisse des transNATURALE Workshops 2012 zur Gestaltung der Sichtachse Schloß Uhyst– Kraftwerk Boxberg/O.L im Rahmen einer Ausstellung präsentieren. Deutsche und polnische Künstler werden während des Festivals in einem zweiten internationalen Workshop das großräumige Landschaftskunstprojekt im Bereich Sichtachse Uhyst weiterentwickeln. Von 2005 – 2007 wurde bereits in Boxberg/O.L. das Landschaftsbauwerk OHR, der Hauptspielstätte der transNATURALE, nach einer Idee des polnischen Künstlers Jarosław Kozakiewicz realisiert.

Das Eröffnungskonzert der Band Marc Brandenburg Combo unternimmt am Freitag eine unterhaltsame Zeitreise in die Geschichte des Standortes Boxberg/O.L.. Erstmalig in der Geschichte der transNATURALE wird eine Laserinstallation um den See realisiert. Sie visualisiert Sichtachsen und zeichnet die Architektur des Sees als Raum für Lichtkunst und Klang nach. Ein Musikhöhenfeuerwerk am Anleger Boxberg, auf dem See und in den Uferbereichen bildet am Samstag den Höhepunkt der Seeillumination und der transNATURALE. Eine weitere Premiere in diesem Jahr ist eine dreidimensionale Videoprojektion, auch genannt 3D Mapping, im Bereich der 18 m hohen Welle im Ohr. Lichtkünstler werden diese mittels transformierender Lichtdesigns völlig neu erscheinen und erleben lassen.

Insbesondere freuen sich die Veranstalter in diesem Jahr über die große Konzertauswahl. Die Band Liaison Auditive und der Sänger Felix Räuber von Polarkreis 18 interpretieren bekannte Welthits neu, im feinsten Soul, Pop und Modern Jazz Stil. Das Orchester Lausitzer Braunkohle mit bis zu 50 Musikern pflegt eine regionale Tradition. Der neue musikalische Leiter Matthew Lynch wird ein modernes und vielseitiges Programm präsentieren. Im Klassikbereich kommt Bassiona Amarosa – Kontrabässe ohne Grenzen zu Ohr. Die Ausnahmekünstler spielten schon in New Yorks Carnegie Hall und kommen aus der Slowakei, Russland, Tschechien, Weißrussland, Jugoslawien, Georgien, der Ukraine und Südkorea. Der transNATURALE Moderator Christian Meyer organisiert einen ersten Poetry Slam und lässt junge Dichter und Schriftsteller zu Wort kommen.

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