LDS: Landesdirektion Sachsen genehmigt Anhebung der Gewässergüte des Partwitzer Sees

Wasserrechtliche Genehmigung für den Einsatz der "Klara" erteilt

Chemnitz/Elsterheide. Die Landesdirektion Sachsen hat der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) die wasserrechtliche Genehmigung erteilt, im Partwitzer See die Gewässergüte in den neutralen Bereich anzuheben.

Damit kann die LMBV mit dem Gewässerbehandlungsschiff „Klara“ das Konditionierungsmittel Kalk auf dem See ausbringen.

In Vorbereitung der Gewässerbehandlung hat die LMBV das neue Behandlungsschiff „Klara“ erfolgreich getestet sowie eine Einsatz- und Beladestelle errichtet. Bei der Behandlung wird die „Klara“ die überwiegende Fläche des Partwitzer Sees befahren und den Kalk unterhalb der Wasseroberfläche eintragen. Um die erreichten Güteparameter zu stabilisieren, werden im Anschluss jährlich weitere Einsätze des Gewässerbehandlungsschiffes erforderlich sein. Diese Nachsorgebehandlungen sind von der erteilten Genehmigung bereits mit umfasst.

Mit der Anhebung der Gewässergüte des Partwitzer Sees setzt die LMBV die in den zurückliegenden Jahren für den Geierswalder See durchgeführten Konditionierungsmaßnahmen fort. Ziel ist der Anschluss des Partwitzer Sees an den länderübergreifenden Seenverbund, der aktuell aus dem Senftenberger und dem Geierswalder See besteht.

Die Herstellung einer gleichermaßen guten Gewässergüte in allen über Kanäle verbundenen Seen des Lausitzer Seenlandes ist die Voraussetzung, um eine wassertouristische und wassersportliche Nutzung im Seenverbund zu ermöglichen.

Quelle: LDS-Pressemitteilung 84 v. 01.11.2016

Zurück