LMBV: Zwei Bergbaufolgeseen unter den 35 schönsten deutschen Stränden

Großer Goitzschesee und Cospudener See unter den Favoriten

Leipzig. Zu den 35 schönsten Stränden Deutschlands zählen auch zwei bekannte Erholungs- und Freizeitziele aus der mitteldeutschen Bergbaufolgelandschaft: der Große Goitzschesee in Sachsen-Anhalt und der Cospudener See südlich von Leipzig.

Laut Focus-Redaktion landet der Große Goitzschesee auf Platz 28. Als "Wasser- statt Mondlandschaft" wird er getitelt, bezogen auf seine Vergangenheit als Tagebaurestloch Goitsche im Tagebaurevier bei Bitterfeld-Wolfen. Nach dem Geiseltalsee ist er der zweitgrößte Bergbaufolgeseen in Sachsen-Anhalt. Neben Stränden entlang der Bernsteinpromenade am Pegelturm, an der Marina Mühlbeck sowie am Fritz-Heinrich-Stadion bietet der See vielerlei Aktivitäten an und auf dem Wasser. Zu nennen wären hier die Halbinsel Pouch mit dem Wakepark Goitzsche sowie die Schwimmenden Häuser.

Auf Platz 33 der schönsten Strände liegt der Cospudener See, der laut Redaktion als "Leipzigs ganz großes Freibad" betitelt wird. Er wurde im Rahmen der Expo 2000 für die Öffentlichkeit freigegeben, nachdem er erst 1992 aus dem stillgelegtem Tagebau Cospuden hervorgegangen war. Der See gehört heute zum beliebten Leipziger Neuseenland.

Der jüngste Sandstrand befindet sich am Haynaer Ufer des Schladitzer Sees - der Biedermeierstrand wurde 2018 an die Kommune Schkeuditz übergeben.

Die neu entstandene Seenlandschaft in der Lausitz lädt ebenfalls zum Entdecken ein.

Quelle: Focus-Ausgabe 27/2019 v. 29. Juni 2019

Fotos: Peter Radke für LMBV

2018 wurde der Biedermeierstrand am Schladitzer See freigegeben.

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