LMBV: Abschlussgutachten für Beendigung der Bergaufsicht am Geiseltalsee in Vorbereitung

Sanierungsschwerpunkte sind noch das Verwahren und Sichern von ehemaligen Brunnen und Tiefbaustrecken

Leipzig. „Die erdbautechnische und hydraulische Sanierung des ehemaligen Tagebaukomplexes Mücheln wurde durch die Umsetzung des 1994 zugelassenen Abschlussbetriebsplanes und seiner bisher 154 Ergänzungen kontinuierlich vorangetrieben, ist jedoch noch nicht abgeschlossen“, informierte der zuständige LMBV-Abteilungsleiter Dietmar Onnasch.

Als aktuelle Sanierungsschwerpunkte bis zur Beendigung der Bergaufsicht sind die Verwahrung und die Sicherung von ehemaligen Entwässerungsbrunnen und Tiefbaustrecken im gesamten ehemaligen Tagebaugebiet sowie die punktuelle Sicherung von Böschungsinstabilitäten durch Grund- und Schichtenwasserandrang zu benennen.

Seit 2012 können im Rahmen der vorgezogenen Folgenutzung und des Gemeingebrauchs ausgewählte Land- und Wasserflächen öffentlich genutzt werden. In den beiden letzten Jahren wurde planmäßig an der Erstellung des geotechnischen Abschlussgutachtens für den gesamten Geiseltalsee gearbeitet, so Onnasch weiter. Die Auslieferung des Gutachtens im Jahr 2018 ist grundlegende Voraussetzung für die Erarbeitung und Einreichung der Dokumentation zur Beendigung der Bergaufsicht.

Im Foto oben: Kontrolle einer Böschungskante und des Vernässungsbereiches an der Mure bei Stöbnitz / D. Wollnitza

Geiseltalsee Böschungskante „Nagelböschung“ an der L 178 Mücheln

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