LMBV: Amphibienschutzzäune werden am Nordostufer des Störmthaler Sees aufgestellt

Strandbereiche weiterhin uneingeschränkt nutzbar

Großpösna/Leipzig. Am Nordostufer des Störmthaler Sees werden ab April 2019 auf einer Länge von 2,8 Kilometern Amphibienschutzzäune im Auftrag der LMBV aufgestellt. Das Absammeln und Umsetzen von Amphibien ist eine naturschutzfachliche Vorgabe der unteren Naturschutzbehörde zum Schutz der streng geschützten Zauneidechse. Sie dient als Bauvorbereitung für die geplante Uferschutzmaßnahme, die ab Oktober 2019 am Nordostufer des Störmthaler Sees beginnen soll.

Das Absammeln und Umsetzen erfolgt durchgängig von April bis Oktober 2019. Die Schutzzäune bleiben im Anschluss während der eigentlichen Ufersicherungsmaßnahme stehen. In der Zeit ist der Zugang zum Strand weiterhin uneingeschränkt möglich. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, die ca. 50 cm, kniehohen Zäune nicht zu verrücken oder zu beschädigen.

Ab Herbst 2019 wird das 2,8 km lange Nordostufer im Auftrag der LMBV mit Wellenbrechern und Holzbuhnen gesichert. Dies ist notwendig, da infolge von Windwellen das Ufer stark beansprucht wurde und Kliffbildungen entstanden sind. Ziel der Maßnahme ist eine dauerhafte Ufersicherung zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit.

LMBV-Symbolfoto Amphibienschutzzaun am Restloch Marienteich (Lausitz)

Zurück