LMBV: ARTE-Filmdreh an der Goitzsche mit LMBV-Förster Uwe Häfker

LMBV-Rekultivierungsarbeit im Fokus der Doku

Bitterfeld-Wolfen. LMBV-Fachreferent und langjähriger Revierförster Uwe Häfker stand im August in der Bergbaufolgelandschaft an der Goitzsche vor der Kamera und gab einem Filmteam für den Sender ARTE Auskunft zu seiner sichtbar erfolgreichen Wiedernutzbarmachungs-Arbeit. Der Dokumentarfilm soll im Jahr 2018 ausgestrahlt werden.

Mit dem Moderator Andreas Korn und dem Filmteam ging es an diesem Tag quer durch die Goitzsche. Der erste Stopp führte zum kleinen Aussichtspunkt nördlich des Neuhauser Sees, welcher Mitte der 90er Jahr aus alten Gleisschwellen entstand. Im südlichen Teil der Goitzsche, einem Vorranggebiet für Natur und Landschaft, konnte Uwe Häfker die Besonderheiten dieses Gebietes am Beispiel des Naturschutzgebietes Paupitzsch vorstellen und einen guten Überblick zum Gesamtgebiet geben.

Im Anschluss ging es weiter zum Paupitzscher Kreuz und seinen Schwarzkiefern-Beständen, welche inzwischen ca. 30 Jahre alt sind. Kleines Kuriosum: Bis Ende der 90er Jahre konnten hier Weihnachtsbäume selbst geschlagen werden.

Nächste Station war der Lober-Leine-Kanal mit Blick auf den Seelhausener See. Weiter ging es dann zum sogenannten Feldherrnhügel. Hier wurde dem Filmteam das Wildnisgebiet der BUND-Stiftung vorgestellt. Details zur forstwirtschaftlichen Rekultivierung erläuterte Häfker bei der Besichtigung einer klassischen Aufforstung mit einheimischer Kiefer. Brax, Häfkers Dienstdackel, war während der gesamten Dreharbeiten natürlich mit von der Partie.

Bilder: Kerstin Holl vom Filmteam; Peter Radke für LMBV

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