LMBV: Auflastschüttungen am zukünftigen Harthkanal werden zurückgebaut

Bitte beachten: Wegesperrung in der Neuen Harth - Cospudener Rundweg ohne Einschränkungen

Zwenkau/Leipzig. Seit März 2019 werden die Auflastschüttungen im Bereich des Harthkanals, die im Jahr 2016 zur Vorkonsolidierung des Baugrundes und Vorwegnahme der Bauwerkssetzungen Auflastschüttungen errichtet wurden, zurückgebaut. Das in den Auflastschüttungen verbaute Material

wird zur Herstellung der erforderlichen Arbeitsplanien sowie für Geländeprofilierungen genutzt. Damit wird die Grundlage für die darauf erfolgenden Maßnahmen für die ersten beiden Teilabschnitte des Harthkanals geschaffen.

Die Teilabschnitte umfassen den Bau der Dichtwand für das Hochwasserschutztor auf Zwenkauer Seite und die Herstellung der Baugrube für das künftige Schleusenbauwerk auf Cospudener Seite. Dies ist frühestens ab dem IV. Quartal 2019 geplant. Im Anschluss werden die eigentlichen Ingenieurbauwerke wie Hochwasserschutztor, Schleuse und Verbindungskanal gebaut.

Mit den Bauleistungen wurde die Firma Ecosoil Ost GmbH aus Bitterfeld beauftragt. Die Arbeiten werden bis voraussichtlich August 2019 abgeschlossen sein. Die Maßnahme ist durch das Sächsische Oberbergamt genehmigt worden.

Der Cospudener Rundweg ist ohne Einschränkungen weiterhin nutzbar. Die LMBV weist darauf hin, dass während der Bauzeit eine teilweise Sperrung vorhandener Wege am Zwenkauer See, welche ohnehin nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind, erforderlich wird. Umleitungen sind jeweils ausgeschildert. Die mit Schildern gekennzeichneten Befahr- und Betretungsverbote sind zwingend zu beachten. Das Benutzen der gekennzeichneten Wege erfolgt auf eigene Gefahr.

Die LMBV und das Sächsische Oberbergamt fordern alle Besucher auf, die eingerichteten Absperrungen und Kennzeichnungen unbedingt zu beachten.

Die Finanzierung erfolgt über die Paragrafen 2 und 4 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung.

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