LMBV: 77. Aufsichtsratssitzung des Unternehmens fand im Lausitzer Revier statt

Räte überzeugten sich auch vor Ort von Maßnahmen der Bergbausanierer

Senftenberg/Cottbus. Die diesjährige Reviersitzung des Aufsichtsrates der LMBV fand vom 30. bis 31. Juli in Cottbus statt. Schwerpunkte des Befahrungstages im Lausitzer Revier am 30.07.2015 waren die geotechnische Sicherung der Tagebau-Innenkippen sowie die Gewässergüteentwicklung der Bergbaufolgeseen und der Vorfluter an den Beispielen des Schlabendorfer Sees sowie der Wasserbehandlungsanlage Vetschau.

Dazu besuchten die Aufsichtsräte in Begleitung der LMBV-Geschäftsführung laufende Sicherungsarbeiten der Bergbausanierer auf den Innenkippen im Tagebau Seese-Ost. Dort konnten sie dem Sprengmeister bei einer Vorführung der Schonenden Sprengung am Rande des Sicherungskreises beiwohnen. Neben LMBV-Chef Klaus Zschiedrich gaben der zuständige Technik-Bereichsleiter Eckhard Scholz und der Böschungssachverständige Dr. Wittig (BIUG) dazu weitergehende technische Erläuterungen.

Am Rande des LMBV-Sperrgebietes im Tagebaus Schlabendorf-Süd informierten sich die Räte über die in den zurückliegenden Jahren gehäuft aufgetretenen Innenkippen-Instabilitäten nahe Bergen. An der Marina des Schlabendorfer Sees wurde dem Rat das Konditionierungskonzept der LMBV vorgestellt. An der WBA Vetschau konnten sich die Mitglieder des Rates an den Beruhigungsbecken und der Bekalkungsanlage von der Wirksamkeit der Eisenausfällung aus dem Neuen Vetschauer Mühlenfließ überzeugen.

Die Aufsichtsräte tagten insgesamt bereits zum 77. Mal in den zurückliegenden zwanzig Jahren der Tätigkeit der LMBV.

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