LMBV: Barbarafeier der Sanierungsbergleute im Revier am 06.12.2016 in Cottbus

Schutzpatronin gemeinsam mit mehr als 400 Gästen gedacht

Barbarafeier Vorsitzender der LMBV Geschäftsführung Klaus Zschiedrich

Cottbus/Senftenberg. Am Abend des Nikolaustages fand die 21. Barbarafeier der der LMBV in Cottbus statt. Traditionell folgten mehr als 400 Gäste der Einladung der LMBV am 6. Dezember 2016 in die Messehallen.

Zu den diesjährigen Ehrengästen zählten die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Katrin Schneider, die ein Grußwort für die Landesregierung Brandenburg sprach, und der Abteilungsleiter im Bundesministerium der Finanzen, Ministerialdirektor Johannes Schmalzl, der für den Gesellschafter der LMBV, das Bundesministerium der Finanzen (BMF), sprach.

Ministerin Schneider betonte den Rückhalt der Potsdamer Landesregierung für die notwendigen Schritte der Bergbausanierung in der Lausitz und Mitteldeutschland und Ihre Fortsetzung über 2017 hinaus. Ministerialdirektor Johannes Schmalzl verwies den Abschluss der Verhandlungen zur Finanzierung der der Braunkohlesanierung und würdigte die Arbeit der LMBV in der Sanierung und Verwahrung und auch die gelebte Bergbautradition in den Revieren.

Weitere hochrangige Gäste der LMBV waren auch mit dem Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), Hartmut Mangold, ebenso seinem brandenburgischen Kollegen, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE), Hendrik Fischer, zugegen.

Der Vorsitzende der LMBV-Geschäftsführung Klaus Zschiedrich zog an dem Abend auch eine Bilanz über die Arbeit des zurückliegenden Jahres. Die vorgegebenen Sanierungsziele wurden weitestgehend erreicht. Bis zum 31. Dezember wird die LMBV in der Braunkohlesanierung Leistungen in einem Finanzierungsumfang von circa 252 Millionen Euro erbracht haben. Im Rahmen der bergbaulichen Grundsanierung steht die Herstellung der geotechnischen Sicherheit an den Böschungen und Kippen der Tagebaue noch immer im Zentrum der Arbeiten der Sanierer.

Kernpunkte der Arbeiten 2016 in der Lausitz waren zum einen das Fortführen von Verdichtungsmaßnahmen mittels Rütteldruckverfahren zum Beispiel am ehemaligen Tagebau Greifenhain. Zum anderen wurden die Fragen zum Herstellen der geotechnischen Sicherheit auf den Innenkippen der Lausitzer Tagebaue intensiv weiter bearbeitet.

Nach der Einschätzung des Jahres 2016 durch den Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates Olaf Gunder wurden der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Jens Spahn, und die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Kathrin Schneider, zu Ehrenbergleuten der LMBV ernannt.

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