LMBV: Bau der naturnahen Wetland-GWRA in Kupferhammer geht zügig voran

Probebetrieb beginnt ab Mai 2019

Die Betonbecken zur Filterung stehen bereits.

Röblingen. Die im Herbst 2018 begonnenen Bauarbeiten der naturnahen Wetland-Grundwasserreinigungsanlage (GWRA) am Altstandort Kupferhammer gehen planmäßig vorwärts.

Die Betonbecken, die später das Filtermaterial enthalten, sind errichtet und die Schächte für die Pumpen, die das kontaminierte Brunnenwasser in die Filterbecken leiten, hergestellt. Auch die Gräben für die Energie- und Steuerungskabel sowie die Rohrleitungen zur Anbindung des nördlichen Förderbrunnenriegels und der Infiltrationsbrunnen zur Einleitung der gereinigten Wässer sind geschaffen.

Aktuell erfolgen die Arbeiten zum Bau der Gräben zum Anschluss der südlichen Brunnen. Dabei werden eine alte Gleistrasse und ein Fahrweg gekreuzt.

Voraussichtlich ab Mai 2019 beginnt der Probebetrieb, so dass im zweiten Halbjahr der Regelbetrieb mit der neuen Vertikalfiltertechnologie planmäßig starten kann. Die Technologie wurde vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung UFZ Leipzig entwickelt und wird bereits erfolgreich bei der Grundwasserreinigung im Ökologischen Großprojekt Leuna eingesetzt.

Damit wird am Standort Kupferhammer eine neue Sanierungsetappe mit höherer Effektivität bei etwa 40 Prozent niedrigeren Betriebskosten als bei dem bisherigen konventionellen pump & treat –Verfahren erreicht.

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