LMBV: Bau einer ins Wasser reichenden Mole wird für Südböschung des Geierswalder Sees geprüft

Windwellen- und Sedimentationsgutachten als Basis zu weiteren Ufersicherungen

Strand am Geierswalder See
Strand am Geierswalder See - 2017

Senftenberg. Erosionsrinnen, Kliffbildungen und Verlandungen an Uferböschungen der Bergbaufolgeseen sind natürliche Erscheinungen im Zuge des Herstellens der künstlichen Gewässer und werden über die Jahre nicht komplett vermeidbar sein, sofern die Uferböschung nicht mit festem Verbau wie Steinschüttungen ö. ä. gesichert werden.

In Bereichen mit Badestränden und anderer touristischer Nutzung wie am Geierswalder und Partwitzer See wird die LMBV eine Böschungssicherung realisieren, die einerseits einen nachhaltigen und möglichst langfristigen Schutz der Uferböschung vor Windwellen gewährleistet und andererseits eine touristische Nutzung ermöglicht. Dazu wurden im Auftrag der LMBV Windwellen- und Sedimentationsgutachten erarbeitet. „Die darin enthaltenen Lösungsvorschläge wurden bewertet und werden jetzt weiter präzisiert. Für den Strandabschnitt an der Südböschung des Geierswalder Sees wird konkret der Bau einer ins Wasser reichenden Mole geprüft, die den Bodenabtrag am Ufer unterbinden und trotzdem eine Strandnutzung ermöglichen soll,“ so der LMBV-Abteilungsleiter Michael Matthes, zuständig für die Sanierung in der sogenannten Restlochkette.

„Auch für den Partwitzer See wird ein Windwellen- und Sedimentationsgutachten mit Vorschlägen zur Ufersicherung erarbeitet. Bis zum Bau dieser abschließenden Sicherungsmaßnahmen werden auftretende Schäden an Böschungen und Verlandungen durch die LMBV bei Erfordernis beseitigt, bekräftigt LMBV-Abteilungsleiter Gerd Richter, zuständig für das Sanierungsmanagement Ostsachsen.

Marina Geierswalder See - Ein bereits stark genutzer Begrbaufolgesee
Geierswalder See - Ein bereits stark genutzer Begrbaufolgesee

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