LMBV: Bau eines Drainagesystem im Bereich der Wohnbebauung östlich des Restloches 103 in Lauchammer-Nord abgeschlossen

Nach Vorliegen der notwendigen Wasserrechtlichen Erlaubnis ist die Einleitung des Drainagewassers in das Restloch 104 geplant

Senftenberg/Lauchammer-Nord. Das Drainagesystem im Bereich der Wohnbebauung östlich des Restloches 103 in Lauchammer-Nord ist baulich errichtet, informierte LMBV-Projektmanager Frank Sauer. Die Drainagestränge 1 bis 9 - mit gezielter Ausnahme des Straßenoberbaus - und eine Pumpstation sowie die Druckrohrleitung sind von der Firma Rohr- und Tiefbau GmbH Lauchhammer auf einer Länge von rund 2.100 Metern im Auftrag der LMBV vollständig fertiggestellt worden. Die Bauüberwachung und geotechnische Begleitung des Vorhabens erfolgte durch die Fachfirma DMT.

Unter Koordinierung des Wasserverbandes Lausitz in enger Kooperation mit der LMBV waren vor dem Baubeginn im März 2014 neun Sickerstränge DN 300 bzw. 400 mit dazugehörigen Kontrollschächten, einer Pumpstation mit Absetzschacht in der Weinbergstraße sowie eine Druckrohrleitung in das Restloch 104 geplant worden. Die Weinbergstraße grenzt an den Bereich des Geländes der Innenkippe der Tagebaue II/III der Marie-Anne-Grube an. Dort waren von der LMBV im Sinne des Auftrages des Verwaltungsabkommens zur Bergbausanierung ca. 13 Hektar des Kippenumfeld Ki 7.3 genauer untersucht worden, um Lösungen im Zusammenhang mit dem sich einstellenden Grundwasser in Lauchammer-Nord zu finden.

Die nun errichtete Pumpstation ist inzwischen technisch umfassend ausgestattet und kann an das System angeschlossen werden. Die Inbetriebnahme der Station wird jedoch erst nach Vorliegen der sog. Wasserrechtlichen Erlaubnis für die Einleitung des Drainagewassers in das Restloch 104 erfolgen. Diese ist behördlicherseits noch nicht erteilt; der Antrag der LMBV dafür liegt seit 2014 bei dem zuständigen Amt vor. Das anfallende Drainagewasser wird bis zur Erteilung dieser Genehmigung über eine bauzeitliche Wasserhaltung abgeschlagen.

Wie LMBV-Abteilungsleiter Michael Matthes bestätigte, erfolgt unmittelbar im Anschluss an die grundwasserbedingte Drainageverlegung abgestimmt zwischen den Partnern die Sanierung des Regenwasser-Kanals im Bereich der Siedlerstraße, der Gartenstraße und der Kurzen Straße im Auftrag des WAL. Der Straßenoberbau in diesen Bereichen wird daher erst nach Beendigung auch dieser Arbeiten erstellt werden.

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