LMBV: Bergbausanierer berichtete über Arbeitsergebnisse im Jahr 2017 in Cottbus

91. Sitzung des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg

Cottbus. Anlässlich der 91. Sitzung des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg berichtete Manfred Kolba, Sanierungsbereichsleiter Lausitz der LMBV, über die Arbeitsergebnisse der LMBV im zurückliegenden Jahr. In seinen Ausführungen berichtete M. Kolba über Böschungssicherungsarbeiten am künftigen Klinger See, über das Verwahren von Filterbrunnen und Pegeln rund um den Tagebau Jänschwalde und die RDV bzw. die FGV an der Süd- bzw. Ostböschung. Für den Bereich der Tagebaue Seese verwies er auf laufende Arbeiten zu schonenden Sprengverdichtung, die im kommenden Jahr fortgeführt werden. Dabei sollen bis zu 450 Bohrlöcher mit Sprengstoff versetzt werden, um eine flächenhafte Verdichtung des Kippengebietes zu erhalten.

Im Bereich des Schlabendorfer Sees war 2017 die Inlake-Behandlung mit rund 7.000 t Kalk fortgeführt worden. Im Rahmen des § 3 VA zur Grundwasserwiederanstiegs-Gefahrenabwehr ist die Ortslage Beesdau gesichert worden und die Infrastruktur dafür ertüchtigt worden. Rund um den ehemaligen Tagebau Gräbendorf wurden 30 Filterbrunnen und Pegel sicher verwahrt. In den Uferbereichen des Tagebaus Greifenhain lief die Rütteldruckverdichtung und die nachfolgende Fallgewichtsverdichtung ebenfalls weiter. Mit dem neuen Südgraben bei Altdöbern kann 2017 ein weiteres § 3-Projekt abgeschlossen werden.

Die Arbeiten am Bergheider See werden bis 2018 weiter gehen. In der benachbarten Schwarzen Keute wurden rund 31 Hektar zwischen Mai und Oktober 2017 mit einem LANDPAC-Walzen-Verfahren verdichtet. An der L60 wurde eine Umfahrung für den Bereich der Vorflutanbindung gebaut. Die notwendigen Verdichtungsarbeiten für diese Vorflut sollen ab Mai 2018 bis Mai 2019 eingeordnet werden. Die RDV am RL 76 konnte auf 1.100 Meter erfolgen. Mit den geplanten Bau einer Wasserbehandlungsanlage bei Plessa soll voraussichtlich ab August 2018 begonnen werden. Ziel ist es, die Anlage bis 2022 zu errichten.

Die Arbeiten zur Sicherung des RL 38 sollen bis Dezember gut vorankommen. Am RL 28 wurde die Inlake-Behandlung fortgesetzt. Mit den erfolgten Böschungssicherungen am künftigen Großräschener See konnte der Flutungsprozess fortgesetzt werden. Erwähnt wurden auch die Verdichtungsarbeiten am Marienteich sowie die Arbeiten am RL Heide VI. Abschließend informierte Kolba über die gelungene Arbeit der "Klara", die 2017 bereits 27.300 Tonnen Kalkprodukte zur Konditionierung des Partwitzer Sees eingebracht hat.

91. Sitzung BKA 23_11_2017.pdf (PDF 9,3 MB)

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