LMBV: Bergbausanierer stützt Schwarze Elster bei Buchwalde mit bis zu 700 Liter pro Sekunde

RBB-Reporter Phillip Manske informierte sich am 13. September in der LMBV-Flutungszentrale Lausitz

Senftenberg. RBB-Reporter Phillip Manske informierte sich am 13. September in der LMBV-Flutungszentrale Lausitz (FZL).

Die für die FZL verantwortliche Fachreferentin Doris Mischke stand für ein Interview mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg zur Verfügung und erläuterte die derzeitigen Herausforderungen für die Mitarbeiter der FZL.

Laut den Auswertungen der Flutungszentrale Lausitz wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 2019 bisher 69 Mio. Kubikmeter in die Bergbaufolgeseen der LMBV abgeschlagen, vor allem Im Frühjahr 2019.

Die Flutungsentnahmen aus den Flussgebieten verteilten sich bisher auf die Spree mit 44,5 Mio. Kubikmeter, die Schwarze Elster mit 16,7 Mio. Kubikmeter und die Lausitzer Neiße mit 8 Mio. Kubikmeter.

Im Gegenzug wurden in den niederschlagsarmen Zeiten dieses Jahres aber bisher schon rund 16 Mio. Kubikmeter an die Spree und 25 Mio. Kubikmeter an die Schwarze Elster wieder aus den LMBV-Speichern und -Anlagen abgegeben.

In der LMBV-Wasserbehandlungs-Anlage Rainitza wurden 2019 bisher schon 23 Mio. Kubikmeter aufbereitet und u.a. zur Stützung des Großräschener Sees, aber auch zur Wasseraufhöhung der Schwarzen Elster genutzt.

Aktuell fließt deutlich mehr LMBV-Wasser zur Stützung der Schwarzen Elster: rund 0,7 m³/s werden von der LMBV über die Rainitza-Leitung u.a. aus dem Sedlitzer See in die Schwarze Elster bei Buchwalde gepumpt.

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