LMBV: Besuch von Gästen aus Osteuropa zum Thema Wasserwirtschaft in Zwenkau

Delegation reist auf Einladung des Auswärtigen Amtes durch Deutschland

Zwenkau. Am 29. November 2016 informierten sich im Bergbauaustellungspavillon am KAP 13 Vertreter einer Delegation aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien über wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Rahmen der Bergbausanierung. LMBV-Referent Dr.-Ing. Friedrich-Carl Benthaus vermittelte in seinem Vortrag Wissenswertes zum Flutungs-, Wasserbehandlungs- und Nachsorgekonzept nach Beendigung des aktiven Braunkohletagebaus im Südraum Leipzig. Am Beispiel des Zwenkauer Sees erklärte er die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft zum Nutzen der Bürger und für die langfristige Gestaltung des Gewässersystems in der Bergbaufolgelandschaft unter Einbeziehung touristischer Prämissen. In der regen Diskussion gab es zahlreiche Fragen zum touristischen Gewässerverbund, zu möglichen Vernässungen des Bodens in der Bergbaufolgeland aber auch zur Entwicklung von Landwirtschaft und Fischerei im Großraum.

Die Informationsreise für die osteuropäische Delegation zwischen 27. November und 3. Dezember 2016 erfolgte auf Einladung des Auswärtigen Amts. Zu den hochrangigen Gästen zählten u. a. Vertreter des Regional Environmental Center for the Caucasus aus Georgien, der Umwelt- und Industrieministerien aus Aserbaidschan und des OSZE-Büros in Armenien. Weitere Stationen der Reise waren das Umweltbundesamt in Berlin, die Stadt Essen und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall in Hennef.

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