LMBV: Wassermengen- und Wassergüte-Herausforderungen als Langfristaufgabe

Vortrag von Wasserspezialist Dr. Oliver Totsche an der BTU Cottbus-Senftenberg

Senftenberg/Cottbus. Am 22. März 2017 fand an der BTU Cottbus-Senftenberg ein Kolloquium zur regionalen Wasserwirtschaft und deren Konzepten, Projekten sowie Forschungsfeldern statt.

Im Rahmen dieses Kolloquiums des Wasser Cluster Lausitz e.V. befasste sich der LMBV-Wasserspezialist Dr. Oliver Totsche u.a. mit Fragen der Bewältigung der wassermengen- und wassergüte-bezogenen Herausforderungen durch die Bergbausanierer in der Lausitz.

In seinem Fazit hieß es, dass die größten Herausforderungen nach Menge und Beschaffenheit bei der Wiederherstellung eines sich selbst-regulierenden Wasserhaushaltes sind:

  • die Wassermengen-Bewirtschaften
  • die Sulfat- und Säureeinträge sowie
  • die Fließgewässerverockerung.

Die LMBV handelt zu allen Punkten sehr aktiv. Es gibt jedoch derzeit keine Standardlösungen für die wasserwirtschaftliche Sanierung des Lausitzer Braunkohlereviers. Die Braunkohlesanierung ist deshalb auch auf Innovationen aus der Wissenschaft mit angewiesen und braucht diesbezüglich langfristige strategische Partner bei der Entwicklung von Lösungen. Fragen des Wasserhaushaltes und der Gewässerbeschaffenheit bleiben sehr langfristig wichtige Arbeitsthemen von Bergbausanierungspraxis und vorlaufender Forschung dazu.

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung des Wasser-Cluster-Lausitz e. V. an der BTU Cottbus-Senftenberg ist eine öffentliche Ringvorlesung geplant als gemeinsame Veranstaltung der BTU Cottbus-Senftenberg und des Wasser-Cluster-Lausitz e. V. Cottbus ist im Sommersemester 2017 geplant.

Zurück