LMBV: Die neuen Seen der Lausitz - Ein informativer Überblick

Vom Braunkohlenrevier zum Tourismus- und Naturparadies - Überblickbroschüre

Senftenberg. Eine Landschaft verändert ihr Gesicht. Aus den stillgelegten Tagebauen des Lausitzer Braunkohlereviers, zwischen Spreewald und Görlitz, entstehen neue Landschaften und neue Seen. An den jahrzehntelangen Kohlenabbau wird nahezu nichts mehr erinnern. In Zusammenarbeit mit vielen Partnern sichert, flutet und rekultiviert die LMBV in der Lausitz mehr als 25 größere Tagebaurestlöcher, wie nebenstehende Broschüre belegt.

Die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe, die touristische Nutzung und Raum für die Natur zu schaffen ist oberstes Ziel. Viele Seen haben sich bereits als Naherholungs- und Tourismusgebiete etabliert. Sie locken mit Stränden, Häfen und verschiedenen Freizeitanbietern. Andere sind dem Naturschutz vorbehalten. Vielerorts ist die Sanierung auch noch nicht abgeschlossen.

Die erste touristische Zwischennutzung der Seen war 2003 am Dreiweiberner See möglich. Ein Highlight der Sanierung stellt das Lausitzer Seenland dar. Entstehende schiffbare Verbindungen schaffen eine besondere touristische Attraktivität. Wassersportaktivitäten sind bereits am Gräbendorfer See, Partwitzer See, Geierswalder See, Sedlitzer See, Senftenberger see und Bärwalder See in den geotechnisch sicheren Bereichen möglich. Die Wirtschaftswege der LMBV, asphaltierte Seerundwege, sind ebenfalls für Skater, Radfahrer und Wanderer freigegeben.

Die Bergbausanierung ist im Lausitzer Revier noch nicht abgeschlossen. Infolge von Grundbrüchen und der damit verbundenen zusätzlichen Prüfung der geotechnischen Sicherheit kann es zu Einschränkungen bei der Nutzung von Wirtschaftswegen und weiteren Bereichen kommen. Über die temporären Sperrbereiche im Lausitzer Seenland können Sie sich aktuell auf einer Unterseite informieren.

 

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