LMBV: Ergänzung zum Abschlussbetriebsplan für das Bergwerk Bischofferode beantragt

Bau einer Entladeanlage in Großbodungen beabsichtigt

Sondershausen. Auf Basis der Abstimmungen zwischen den Unternehmen K+S Aktiengesellschaft und LMBV mbH hat der Bergbausanierer beim Thüringer Landesbergamt eine Ergänzung zum Abschlussbetriebsplan für das Bergwerk Bischofferode bezüglich der Einleitung von Laugen und einen Betriebsplan über den Bau und den Betrieb einer Einleitungsmöglichkeit am Standort Großbodungen beantragt. Die Betriebspläne befinden sich noch im Beteiligungsverfahren. Ein möglicher Startermin hängt vom weiteren Fortgang des Genehmigungsverfahrens ab.

Derzeit wird zwischen K+S und LMBV über die Möglichkeit der Beantragung einer Teilzulassung für den Bau der Entladeanlage Großbodungen in 2018 beraten. Der Aufsichtsrat der LMBV wird regelmäßig über den Fortgang im Rahmen der Berichterstattung informiert. Eine Pflicht für K+S zur Andienung bzw. eine Pflicht zur zusätzlichen Flutung für die LMBV besteht nicht. Die Verwertung von Salzlösungen in der Grube Bischofferode dient der Schaffung der Möglichkeit, den sicheren Endzustand im Zusammenhang mit der Flutung früher zu erreichen.

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