LMBV-Fachkonferenz: „Wasser in der Bergbaufolgelandschaft der Lausitz“ am 17.09.2013 in Senftenberg

Senftenberg. Am 17.09 2013 hat die LMBV zu einer weiteren Fachkonferenz: „Wasser in der Bergbaufolgelandschaft der Lausitz“ in das Hörsaalgebäude der Brandenburgisch Technischen Universität am Standort Senftenberg eingeladen. Über 180 Vertreter der Landkreise, Kommunen, Gemeinden, Fachbehörden, Ministerien der Länder Brandenburg und Sachsen sowie Beteiligte und Bürger der Lausitz haben durch Ihre Anmeldung das große Interesse deutlich gemacht, das die Gestaltung der Wasserwirtschaft in der Bergbaufolgelandschaft hat.

Für die Vorträge konnten Fachexperten verschiedener Fachrichtungen  und unterschiedlicher Institutionen aus dem Umfeld gewonnen werden. In den Vorträgen werden der aktuelle Stand und der Herausforderungen der wasserwirtschaftlichen Sanierung dargestellt. Dazu zählen Maßnahmen an den Bergbaufolgeseen durch Flutung und Behandlung sowie zur Gefahrenabwehr aus dem Grundwasserstand mit einem Ausblick dargestellt. Es werden die ingenieurtechnischen Herausforderungen zur Entwicklung der Beschaffenheit in den Lausitzer Bergbaufolgeseen und die inzwischen erreichten Erfolge aufgezeigt.

Die Entwicklung Innovativer Verfahren zur Wasserbehandlung mit Partnern aus Wissenschaft und Ingenieurtechnik sind ein wichtiger Baustein wasserwirtschaftlichen Sanierung. Auch wird der rechtliche Rahmen dargestellt, in dem die Herstellung der Gewässer und der Grundwasseranstieg im Spannungsfeld zwischen Berg- und Wasserecht eingebettet sind.

Zum Grundwasserwiederanstieg wird der Handlungsrahmen bei der Bewältigung der Gefahrenabwehr an lockergelagerten Kippenbereichen, an vorhandener Bebauung und Infrastruktur dargestellt sowie auf die notwendigen Abstimmungen mit Kommunen und Behörden eingegangen. Die Ergebnisse der zahlreichen Studie, die die LMBV bisher zur bergbaulichen Beeinflussung der Spree veranlasst hat, die aktuelle Situation der Belastung und die Systematik zur Problembewältigung werden dargestellt.

Mit diesen Vorträgen gewinnen alle Beteiligten einen Überblick über den erreichten Stand, über die anstehenden Herausforderungen sowie über die künftige Entwicklung der Braunkohlesanierung in dem für diesen so wichtigen wasserwirtschaftlichen Bereich.

Vorgesehener Ablauf

Fachkonferenz „Wasser in der Bergbaufolgelandschaft der Lausitz“
am 17.09.2013 im Hörsaalgebäude der Brandenburgisch Technischen Universität
Standort Senftenberg


09:00 bis 09:10 Uhr Eröffnung und Begrüßung - LMBV: Dr. Hans-Dieter Meyer, Kfm. Geschäftsführer

09:10 bis 09:50 Uhr Wasserwirtschaftliche Sanierung in der Bergbaufolgelandschaft - Ergebnisse und Ausblick - LMBV: Klaus Zschiedrich; Bereichsleiter

09:50 bis 10.20 Uhr Ergebnisse der wasserwirtschaftlichen Maßnahmen an Bergbaufolgeseen - BTU: Prof. Uwe Grünewald

10:20 bis 10:40 Uhr Diskussion

10:40 bis 11:10 Uhr Kaffeepause
 
11:10 bis 11:40 Uhr Innovative Wasserbehandlung: Pilot- und Demo-Vorhaben  - LMBV: Eckhard Scholz

11:40 bis 12:10 Uhr Bergbauliche Wasserwirtschaft im Zusammenwirken von  „Berg- und Wasserrecht“ - LBGR: Präs. Dr. Klaus Freytag / Karina Pulz       

12:10 bis 12:30 Uhr Diskussion 

12:30 bis 13:30 Uhr Mittagsimbiss in der Mensa

13:30 bis 14:00 Uhr Maßnahmen zum Schutz vor Grundwasser in der Bergbaufolgelandschaft - LMBV: Kathy Sommer; AGL

14:00 bis 14:30 Uhr Konzepte und Maßnahmen zur Minderung der Belastungen an Fließgewässern - IWB: Dr. Uhlmann

14:30 bis 14:50 Uhr Diskussion

14:50 bis 15:00 Uhr Auswertung und Schlusswort - LMBV: Klaus Zschiedrich

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