LMBV: Fläche für künftige Behandlungsanlage Plessa wird weiter vorbereitet und erschlossen

Baustelleneinrichtung für Eisenminderungsstation im Entstehen

LMBV-Projektmanager Andreas Meth

Senftenberg/Plessa. Kurz vor dem Ortseingang von Plessa und vor dem Zusammenfluss und Hammerstrom und Binnengraben ist derzeit eine Sanierungsbaustelle entlang der B 169 zu beobachten.

Wie der zuständige LMBV-Projektmanager Andreas Meth berichtet, wird derzeit weiterer Oberboden abgetragen und der Unterbau für die Baustraßen auf dem Gelände der künftigen Wasserbehandlungsanlage (WBA) der Bergbausanierer bei Plessa hergestellt.

Mitarbeiter der beauftragten ARGE WBA Plessa aus den Firmen AMAND, BAUER und BERGER sind mit Planierraupe, Lkw und Bagger momentan dabei, auch den Untergrund für die künftige Baustelleneinrichtung vorzubereiten. Rund 10.000 Kubikmeter Oberboden wurden zuvor bereits aufgehaldet, um später wieder für Begrünungszwecke zum Einsatz gebracht zu werden. Weitere 7.000 bis 10.000 Kubikmeter Oberboden müssen für die derzeitigen Arbeiten des Errichtens der Baustraßen und Baustelleneinrichtungen noch aufgenommen werden.

Die WBA Plessa wird in den kommenden drei Jahren im Auftrag der LMBV errichtet. Voraussichtlich ab Mitte März diesen Jahres beginnen die Arbeiten für die rund 900 Meter lange umlaufende Schlitzwand, die die künftige Baugrube vor zuströmendem Grundwasser schützen wird. Mitte April 2019 soll der „erste Baggerbiss“ mit dem Schlitzwandgreifer - an einem Seilbagger anmontiert - erfolgen.

Bis Mitte September laufen dann die Schlitz- und Emulsionsarbeiten für die spätere Dichtwand. Erst wenn die Schlitzdichtwand steht und der Nachweis über ihre Dichtigkeit erbracht ist, können die Pumpen für die temporäre Bauwasserhaltung angeworfen werden. Dann kann der sogenannte Hochbau für die Eisenminderungsstation entstehen.

Vorbereitungen für die Fläche der künftigen WBA Plessa

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