LMBV: Geotechnische Belastungsversuche auf Innenkippenflächen bei Klein Partwitz geplant

Blick über den Neuwieser See zum Partwitzer See

Im Sperrbereich am Restloch Leichterungsplatz unweit vom Neuwieser See finden Belastungen mit mobiler Technik und auch geringen Sprenginitialen statt

Senftenberg/Elsterheide. Im Bereich der Innenkippenflächen am Restloch Leichterungsplatz, der zum ehemaligen Tagebau Bluno gehört, werden in der 8. bis 10. Kalenderwoche 2019 Belastungstest im Auftrag der LMBV durchgeführt (siehe Anlage Arbeitskarte).

Für Personen mit eingeschränkter Nutzungserlaubnis gemäß geotechnischer Sondereinweisung (zum Beispiel Flächeneigentümer, beauftragte Unternehmen der LMBV im Rahmen des Monitorings, Öffentlichen Sicherheit) gilt auch in der Zeit vom 18.02.2019 bis 09.03.2019 das Betretungsverbot des Bereiches der Maßnahme (violett gestrichelter Bereich).

Dazu wurde die Fläche südlich von Klein Partwitz in der Nähe der Staatsstraße 234 zunächst gerodet. Anfänglich finden in abgestufter Weise Belastungen mit Walzen in statischer Form als auch im dynamischen Einsatz sowie mit beladenen Dumpern statt. Es erfolgt ein aufwendiges Begleitmonitoring, wobei u.a. Porenwasserdrücke als auch Schwingungseinträge gemessen werden. Die Testfelder befinden sich im geotechnischen Sperrbereich der LMBV mbH, es gilt striktes Betretungsverbot. Innerhalb dieser Testreihe werden am 22.02.2019 und 08.03.2019 zwei Belastungssprengungen durchgeführt. Neben zwei dann speziell dafür vorbereiteten Baugruben wird ein Bodenprisma angelegt. In diesem Bereich erfolgend dann auch je eine Belastungssprengung, die u.a. Auskunft über die Lagerungsdichten und über das Verhalten der Kippe unter Lasteinträgen erheben helfen.

Eine Beeinträchtigung der Flächen außerhalb des Maßnahmebereiches (violett gestrichelt - laut Anlage) ist laut Geotechnik-Experten ausgeschlossen. An den Tagen der Sprengungen, 22.02.2019 und 08.03.2019, gilt für die gesperrte Fläche (rot schraffierter Bereich) vorsorglich ein striktes Betretungsverbot. Während der Sprengarbeiten erfolgt eine zusätzliche Absperrung des beanspruchten Innenkippenbereiches mit Sicherungspersonal.

Karte des geplanten zeitweiligen Betretungsverbotes

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