LMBV: Geotechnisches Ereignis am Senftenberger See eingetreten - Teilweise Seesperrung

Niemtscher Bucht im Westen des Sees temporär gesperrt

Foto: Steffen Rasche

Senftenberg. Im Senftenberger See kam es im Bereich der Insel in den Morgenstunden des 13. September 2018 zu einem geotechnischen Ereignis. Nach Aussagen vor Ort wurde eine Schwallwelle von 0,5 bis einem Meter festgestellt. Das Ereignis fand im durch Bojen gekennzeichneten Sperrbereich statt. Personen- und Sachschäden sind nicht eingetreten.

Erste Auswertungen durch das Landesamt für Umwelt (LfU) als Eigentümer des Senftenberger Sees sowie die Sachverständigen für Geotechnik der LMBV ergaben, dass der Bereich der Niemtscher Bucht im westlichen Teil des Senftenberger Sees sowohl see- als auch landseitig temporär gesperrt werden muss. Dies wird durch weitere Austonnungen auf dem Wasser gekennzeichnet, am Strand weisen Hinweisschilder auf die Sperrung hin.

Der Stadthafen Senftenberg ist von der geotechnischen Sperrung nicht betroffen. In den nächsten Tagen sind weitere geotechnische Untersuchungen erforderlich, die Wasserschutzpolizei wird verstärkt Kontrollen am Senftenberger See durchführen.

Die LMBV verweist auf die dringliche Einhaltung der ausgewiesenen Sperrbereiche an und auf den Bergbaufolgeseen. Das Betreten der Sperrbereiche ist verboten.

Zurück