LMBV: Havarierter Seilbagger bei Nachterstedt wieder auf sicherem Grund

Herausfahren des Seilbaggers unter hohen Sicherheitsanforderungen gelungen

Leipzig/Nachterstedt. Am Vormittag des 17. November 2016 ist es der LMBV gelungen, in einem engen Zusammenspiel mit beteiligten Sanierungs- und Fachfirmen das Ende Juni 2016 havarierte Verdichtungsgerät wieder auf sicheren Grund zu fahren.

Zuvor war in den zurückliegenden Wochen eine entsprechende Bergerampe für das Verfahren des 306 Tonnen schweren Seilbaggers errichtet worden.

Mit bergbehördlicher Zustimmung hatte die LMBV am 13. Juli 2016 mit dem Umsetzen der zwischenzeitlich erarbeiteten Verfahrkonzeption für den havarierten Seilbagger am Tagebau Nachterstedt begonnen. Zur Bergung des RDV-Seilbaggers wurde im Auftrag der LMBV zunächst eine Rampe zum Zurückführen des Großgerätes von der Uferkante errichtet. Dazu wurde der vorhandene Damm eingeschnitten und Material abgetragen. Dazu kam zweischichtig ein zusätzlicher Greif-Seilbagger zum Einsatz. Nach den Abtragsarbeiten konnte zusätzliches Wasserbaustein-Material der Körnung 0-200 zugefahren und dann durch eine mannlose Raupe zur Ausformung in die Rückführrampe einplaniert werden.

Das havarierte Großgerät konnte nun am 17.11.2016 mannlos per Fernsteuerung zurückgefahren werden. Die Arbeiten fanden unter hohen Sicherheitsstandards an den Uferböschungen des künftigen Concordiasees statt.

 

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