LMBV: Holzungen für Ableitertrasse entlang der Rainitza kommen voran

Hohe Sicherheitsstandards für Baufeldfreimachung werden beachtet

Senftenberg. Die planmäßigen Holzungsarbeiten für die künftige Ableitertrasse entlang dem Fließ Rainitza, auch als Rainitzgraben benannt, laufen in diesen Wintertagen im Auftrag der LMBV nahe der Bundesstraße 96.

Diese Trasse soll dem Bau des Ableiters dienen, der künftig den Sedlitzer See regulieren helfen wird. Vom Sitz der LMBV in der Knappenstraße in Senftenberg lassen sich ein Teil der Holzungen an der Rainitza gut überblicken.

Die Arbeiten laufen unter hohen Sicherheitsanforderungen an das eingesetzte Personal auf einem vormals gekippten Bereich. Dafür wurden auch sogenannte Porendruckwassersensoren und Ampeln installiert, die den Holzern ggfs. bei Gefahren die Signale auf Rot stellen würden und so ein rechtzeitiges Einstellen der Arbeiten bzw. das Verlassen des Gefahrenbereiches ermöglichen können.

Auftragnehmende Firma ist seit dem 1. Dezember 2017 die STRABAG AG. Die Arbeiten sollen bis zum 30. Juni 2018 abgeschlossen sein. Zum Leistungsumfang gehört die Holzung und Rodung von 9,50 Hektar bis zum 28.02.2018, der Rückbau eines Grabens bzw. Betongerinne auf 1.500 Meter, der Rückbau von zwei Radweg- bzw. Rohrbrücken und das Verfüllen des Grabenprofils mit 20.000 m³.

Die derzeitigen Arbeiten erfolgen zur Vorbereitung des Ausbaues des Rainitzgrabens als Ableiter für den Sedlitzer See. Für den Ableiter ist eine Tiefenverdichtung des anstehenden Kippsubstrates notwendig. Zur Vorbereitung dieser Maßnahme muss die Trasse von Baumbewuchs beräumt und das Betongerinne des Grabens entfernt werden. Nach erfolgter Tiefenverdichtung der Trasse erfolgen der Ausbau des neuen Grabenprofiles und die Wiederaufforstung der Arbeitsbereiche.

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