LMBV: Steganlage im Hafenbecken des Bergheider Sees eingehoben

24 Meter langes und rund fünf Tonnen schweres Bauteil montiert

Angeschlagen: Einheben des Steges am Bergheider See

Senftenberg/Lichterfeld. Es war ein wichtiger Tag für die Entwicklung des Bergheider Sees: Die von der LMBV beauftragte Steganlage, an der künftig das innovative schwimmende autartec-Haus andocken soll, wird seit Mitte August montiert.

Am 14. August 2018 wurde nun von der Firma Felbermayr mit einem 200-Tonnen-Kran die in der Metallbau Wilde GmbH in Massen gefertigte  Brücke für die Steganlage an ihrem Bestimmungsort abgelegt, wie der zuständige LMBV-Projektmanager Ulrich Schönlein informierte. Die Firma Wilde sorgte dafür, dass das 24 Meter lange und rund fünf Tonnen schwere Bauteil aus Stahl  mit einer Spezialbeschichtung sicher sowohl mit dem Ponton auf dem Wasser als auch an Land befestigt wurde.

Die Massener Metallbauer sind auch für sechs 9 mal 2,85 Meter große Pontons der Steganlage zuständig, die ebenfalls in diesen Augusttagen zu Wasser gebracht werden. Jeder der Pontons bringt elf Tonnen auf die Waage. Amtsdirektor Gottfried Richter, der das autartec-Haus-Projekt angestoßen hatte, erklärte gegenüber der Lausitzer Rundschau, dass das Amt Massen ursprünglich angenommen habe die Erfahrungen der Schwimmenden Häuser auf dem Geierswalder See übernehmen zu können.

Doch habe man die Projektabläufe nach einer anderen Vor-Ort-Situation am Bergheider See noch einmal anpassen müssen. Ulrich Schönlein von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft kommentierte denn auch erleichtert, als die Stegbrücke an ihrem Bestimmungsort lag: „Endlich geschafft.“ Es fiel wohl „mehr als ein Zentner“ von ihm ab, so wurde er von Gabriela Böttcher in der Regionalzeitung zitiert.

Die Steganlage wird im Rahmen des §4 des Verwaltungsabkommens zur Bergbausanierung weitestgehend vom Land Brandenburg finanziert. Mit dem nun möglichen Aufbau des autartec-Hauses erhält der Bergbaufolgesee ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Fotos: G. Böttcher

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