LMBV: Freie Flächen in Industrieparks und Gewerbestandorten nach dem Bergbau zu belegen

Aktualisierter Liegenschaftskatalog der LMBV Ende 2016 neu zusammengestellt

Senftenberg/Leipzig/Sondershausen. In den Anfangstagen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft im Jahr 1995 befanden sich über 120 industriell genutzte Standorte der Braunkohlenförderung und -veredlung sowie der Instandhaltung mit einer Gesamtfläche von rund 2.500 ha in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie den Freistaaten Sachsen und Thüringen im Bestand der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Hinzu kamen mit der Verschmelzung der Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben (GVV) auf die LMBV im Jahr 2015 weitere Standorte des Kali, Spat- und Erzbergbaus der ehemaligen DDR.

Von diesen Standorten sind aufgrund ihrer räumlichen Lage und Flächengröße sowie des Zuschnittes und anderer Standortfaktoren einige in besonderem Maße für eine industrielle oder gewerbliche Folgenutzung geeignet. Nach umfangreichen Sanierungs-, Neuerschließungs- und Entwicklungsmaßnahmen stehen sie heute zur Neuansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben bereit. Auf 13 Industrie- und Gewerbestandorten sind noch insgesamt 185 ha in unterschiedlichen Losen verfügbar. Die sieben Industrieparks der LMBV, die sich in zentralen Lagen Mitteldeutschlands und der Lausitz befinden, zeichnen sich durch sehr gute Verkehrsanbindungen und zahlreiche sich bietende Kooperationsmöglichkeiten aus. In Zusammenarbeit mit den Ländern und Kommunen wurde deren Neuerschließung mit Investitionszuschüssen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ realisiert.

Die nunmehr angebotenen Areale mit einer bedarfsgerechten und großzügigen Parzellierung der Einzelflächen sowie moderner Infrastruktur besitzen insbesondere für Produktionsunternehmen beste Voraussetzungen. In Südbrandenburg entstanden insgesamt vier Industrieparks aus ehemaligen Standorten der Braunkohlenindustrie. Auf den Lausitz-Industrieparks Kittlitz/Lübbenau, Sonne/Großräschen, Marga/Senftenberg und Lauchhammer hat sich in den letzten Jahren eine Vielzahl von Unternehmen mit beachtlichen Arbeitsplatzangeboten angesiedelt. In den historisch gewachsenen industriellen Kerngebieten um Leipzig und Halle sowie in Nordthüringen befinden sich die vollständig neu erschlossenen Mitteldeutschen Industrieparks Espenhain und Großkayna-Frankleben und der Gewerbe- und Industriepark „Glückauf“ Sondershausen.

Die LMBV hat diese Liegenschaften gemeinsam mit den Kommunen zu attraktiven Standorten für die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbeunternehmen in der Wirtschaftsregion Mitteldeutschland entwickelt. Auch wenn – bezogen auf alle Standorte – bereits weit über drei Viertel der erschlossenen Flächen verkauft werden konnten, hält die LMBV für Investoren auf jedem der Industrieparks und Gewerbegebiete interessante Grundstücksangebote bereit. Die Flächen können kurzfristig erworben und sodann zügig bebaut werden. Einen Überblick über die angebotenen Areale bietet der Ende 2016 gemeinsam mit dem Büro post-mining & brownfields consulting aus Berlin neu zusammengestellte und aktualisierte Liegenschaftskatalog des Bereiches Flächenmanagement der LMBV.

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