LMBV informierte Einwohner von Brieske über mögliche Lösungen zur Abwehr des Grundwassers

Senftenberg/Ortsteil Brieske. Am 14. Januar 2013 hat die LMBV mögliche Lösungen für vom Grundwasserwiederanstieg bedrohte Gebäude im Senftenberger Ortsteil Brieske in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Dazu sind seit Dezember 2010 in rund 300 Gebäuden die Sohlhöhen von Kellern und Fundamenten eingemessen worden. Eine zwischenzeitlich vom - für das Gewässer 2. Ordnung Wollschinka - zuständigen Wasser- und Bodenverband durchgeführte Entschlammung und Beräumung hatte zu Entlastungen geführt. Eine weitere potenzielle Abdichtung der Brieske durchquerenden Wollschinka ist untersucht worden, wurde jedoch aus verschiedenen technischen Gründen und wegen mangelnder Nachhaltigkeit verworfen. Für die rund 80 Häuser in Brieske, die bei einem Mittelwasser in der Schwarzer Elster und Wolschinka und im Senftenberger See bei einem mittleren Einstau von 98,8 NN noch durch hoch anstehendes Grundwasser gefährdet wären, können mittelfristig mit vertretbarem Kostenaufwand technisch trocken gehalten werden. Das ist das Ergebnis der aufwendigen Untersuchungen der LMBV, um zu einer nachhaltigen, kostengünstigen und effizienten baulichen Flächenlösung zu gelangen. Dafür werden zwei Lösungsansätze weiter bearbeitet, ein zu errichtendes Drainagesystem sowie ein Drainagebrunnensystem. Ziel ist laut Arbeitsgruppenleiter Holger Uibrig, der das Grundwasser-Sonderprojekt bei der Bergbausaniererin bisher federführend bearbeitet hat, die Planungen bis 2014 zur Genehmigungsreife zu führen und einen Baubeginn - nach den notwendigen behördlichen Genehmigungs- und Prüfprozessen – ca. in 2016/17 anzustreben.

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