LMBV: Initialneutralisation des Sedlitzer Sees wird voraussichtlich im Juni 2020 beginnen

Blick ins Lausitzer Seenland: Künftiger Sedlitzer See im Hintergrund des Fotos

Senftenberg/Sedlitz. Das Tagebaurestloch Sedlitz wird voraussichtlich ab Juni 2020 im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) bekalkt.

Diese Initial-Neutralisation erfolgt mit dem LMBV-eigenen Gewässerbehandlungsschiff „Klara“, das bereits auf dem Partwitzer See im Einsatz war. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis Ende September 2020 durchgeführt.

Rund 10.000 Tonnen so genannter Branntkalk werden dann in den Sommermonaten in das Bergbaufolgegewässer eingebracht, pro Tag werden es rund 150 Tonnen sein.

Das Schiff wird an der temporären Einlassstelle (Löschwasserentnahme) am Westufer bei Sedlitz zu Wasser gelassen und befüllt. Dazu ist es notwendig, dass täglich bis zu sieben Silofahrzeuge durch den Ort Sedlitz fahren und den Kalk anliefern.

Bilck vom Rostigen Nagel hinüber zum Sedlitzer See

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