LMBV: Interim zum Ableiten von Überschuß-Wasser aus dem Markkleeberger See im Bau

Umleitung eingerichtet - Seerundweg zeitweilig für Bauvorhaben punktuell gesperrt

Markkleeberger See Kleine Pleiße Auslauf NNO 2015

Leipzig/Markkleeberg. Nach Auskunft von LMBV-Abteilungsleiter Thomas Rösler „erfolgt im Zeitraum von April 2017 bis Juli 2017 das Errichten einer Pumpstation mit zwei Rezirkulations-Pumpen neben dem Auslaufbauwerk Kleine Pleiße zur Ableitung von Überschusswasser aus dem Markkleeberger See zum Vorfluter Kleine Pleiße“.

Anschließen wird sich ein sechswöchiger Probebetrieb zum Testen und Einfahren der Pumpstation. „Die Pumpstation dient für einen Interimszeitraum dem Absichern der Einhaltung der planfestgestellten Wasserstände im Tagebauseen-Verbund Störmthal-Markkleeberg bis zum Fertigstellen einer endgültigen Lösung, welche die nachhaltige Ableitung des Überschusswassers dauerhaft und sicher gewährleistet“ so Rösler weiter.

Die Einhaltung des genehmigten Wasserstandes im Markkleeberger See ist maßgeblich von der Funktionsfähigkeit beziehungsweise der Abflusskapazität des Vorfluters Kleine Pleiße abhängig. Der zusätzliche Betrieb der Pumpanlage ist vor allem für die Zeiträume geplant, in denen das Abflussvermögen der Kleinen Pleiße nicht ausreicht, um das gesamte anfallende Überschusswasser aus dem See abzuleiten.

Für das Bauvorhaben an der Pumpstation muss der Seerundweg vorübergehend im Auslaufbereich in Anspruch genommen werden. Die LMBV bittet Anrainer und Seebesucher dafür um Verständnis. Mit der ausführenden Firma ist verabredet, dass der Rundweg jeweils an den Wochenenden ab Freitagnachmittag für die Seeausflügler wieder geöffnet sein wird. Die Umleitung für Radfahrer und Fußgänger ist ausgeschildert und führt über die Straße „An der Pleiße“ weiter über die „Mühlstraße“ auf die „Straße An der Stadtmühle“. Die Nutzung des Spielplatzes wird durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt.

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