LMBV: Kalkschiff „Klara“ hat erste Ziele im zurückliegenden Jahr erreicht

Einbring-Ziel für 2017 liegt bei ca. 40.000 Tonnen Kalkprodukten

Senftenberg/Elsterheide. Von September bis Dezember 2016 wurden ca. 8.000 Tonnen Kalkprodukte in Summe bereits in den Partwitzer See im Zuge der Inlake-Neutralisierung eingebracht. Am 30.10.2016 wurde der im September 2016 begonnene Probebetrieb des Gewässerbehandlungs-Schiffes „Klara“ durch die LMBV und die auftragnehmende Fa. BUG erfolgreich abgeschlossen. Während des Probebetriebes wurden drei verschiedene Kalkprodukte, darunter Branntkalk, Weißkalkhydrat, Kalksteinmehl in den Partwitzer See eingebracht.

Seit November 2016 wird die Konditionierung im Regelbetrieb gefahren. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist über die Schiffs-Sensorik im Bearbeitungsgebiet ein pH-Wert von 3,2 im Bergbaufolgesee erfasst worden. Der pH-Wert lag vor Beginn der Konditionierung bei 2,7. Im Bearbeitungsgebiet ist damit dementsprechend schon ein erster positiver Effekt zu verzeichnen.

Der LMBV-Plan für das I. Quartal 2017 sieht ein Weiterführen des Schiffseinsatzes vor. Dies wird in Abhängigkeit von Witterung und Tageslicht auch unter Winterbedingungen angestrebt. Aufgrund der Effizienz ist im 1. Halbjahr 2017 insbesondere der Einsatz bzw. das die Einbringen von Branntkalk geplant. Das Gesamtjahresziel für das Inlake-Behandeln liegt beim Einbringen ca. 40.000 Tonnen Kalkprodukten im Jahr 2017 - es ist dabei zu beachten, dass diese Zielerfüllung nur unter optimalen Witterungsbedingungen zu erreichen ist.

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