LMBV: Klara hilft im Lausitzer Seenland bei der Gewässerkonditionierung

Das Wasserbehandlungsschiff der LMBV ist derzeit auf dem Großräschener See im Einsatz

Wasserbehandlungsschiff Klara im Hafen Großräschen

Senftenberg/Großräschen. Das Wasserbehandlungsschiff „Klara“ ist derzeit im Auftrag der LMBV auf dem Großräschener See im Einsatz. Seit dem 20.05.2019 werden durch die auftragnehmende Firma BUG Dienstleistungen GmbH & Co.KG ca. 1.700 Tonnen Kalksteinmehl in den Bergbaufolgesee eingebracht.

Die Mitarbeiter der BUG nutzen derzeit die sommerlichen Wetterbedingungen und arbeiten bei ausreichenden Sichtverhältnissen im zwei Schichten. Der Ausgangswert zu Beginn der Nachsorge im Jahr 2019 lag knapp über 6,0, derzeitig bereits wieder bei 7,5 pH. Ziel ist nicht alleinig das Sichern des pH-Wertes, sondern insbesondere auch die Schaffung einer Pufferkapazität im See, um einer Wiederversauerung des Gewässers möglichst lange entgegen zu wirken.

Bis voraussichtlich 25.06.2019 soll der Einsatz voraussichtlich enden. Bei einer Ausfahrt werden ca. 13 bis 16 Tonnen Kalkstoffe eingespült. Das Beladen erfolgt direkt am Hafen der Seestadt. Silofahrzeuge betanken dort die Bunker auf dem Leichter mittels einer Druckschlauchleitung.

Parallel laufen zum Bekalkungseinsatz der Abtrag der Überhöhen im Restloch Meuro durch die Firma ETK - siehe auch Foto unten - und begleitende Vermessungen und Lotungen bzw. ein begleitendes Seewasser-Monitoring weiter. Fotos: Peter Radke für LMBV

Abtrag von Überhöhen vor dem Ostufer - Blick nach Sedlitz

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