LMBV konkret 05/2014 erschienen: GVV geht in LMBV auf / LMBV-Aufsichtsrat neu konstituiert

Ausgabe Nr. 5 der Unternehmenszeitschrift "konkret" ist Ende Oktober 2014 erschienen

Senftenberg. Auch wenn es beim ersten Blick wie eine Nabelschau aussehen mag: die formelle Verschmelzung der vormaligen Tochtergesellschaft GVV auf die LMBV wurde kürzlich nach zweijähriger intensiver Vorbereitung vollzogen und damit ein weiterer Schritt zum Zusammenführen der Aufgaben in der Bergbausanierung in den ostdeutschen Revieren vollzogen. Nach dem Erteilen der Zustimmungen zum Verschmelzungsvertrag durch die Gesellschafterversammlungen der GVV und der LMBV erfolgte am 8. September 2014 die Eintragung im Handelsregister der übernehmenden Gesellschaft, der LMBV.

Mit dem Wirksamwerden der Verschmelzung wurde die bisherige GVV als neuer Bereich Kali-Spat-Erz in die LMBV eingegliedert. Insgesamt gehören jetzt dem Unternehmen LMBV zusammen 859 Mitarbeiter und Auszubildende – einschließlich der ruhenden Arbeitsverhältnisse und der Mitarbeiter der Geschäftsstelle des StuBA – an. Derzeit arbeitet die LMBV an der so genannten „inneren Verschmelzung“, die mit der Anpassung der innerbetrieblichen Strukturen und Abläufe bis Mitte 2016 abgeschlossen sein soll. Dazu ist weiterhin Augenmaß, Sachkompetenz und gegenseitiges Verständnis von allen Seiten notwendig. Die Geschäftsführung der LMBV ist zuversichtlich, dass auch die zweite Phase der Verschmelzung gemeinsam gut bewältigt wird.

Ein wichtiges Gremium für die LMBV hat sich neu konstituiert: in seiner  Auftakt-Sitzung wurden am 30. September 2014 Dr. Ulrich Teichmann, Referatsleiter im Bundesministerium der Finanzen, zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Olaf Gunder, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der LMBV, zum Stellvertreter des LMBV-Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt.

In der Praxis der Bergbausanierung tut sich ebenfalls eine Menge: Unter anderem wurden die ersten Rütteldruckverdichtungsmeter am Ufer des gesperrten Knappensee im am 20.10.2014 niedergebracht, das Beseitigen der Hochwasserschäden am Seelhausener See umgesetzt und die Rodungsmaßnahmen am Zwenkauer See begonnen. Letztere konnten die Zuschauer des MDR Sachsenspiegel vom 29.10.2014 in HD-Qualität sehen: der schwimmende Bagger mit dem Namen „Watermaster“ holzte kontinuierlich die verbliebenen Baumreste im Bergbaufolgesee. Mit den Anstrengungen der LMBV zur Güteverbesserung der Spree beschäftigte sich zum Beispiel das RBB-TV in der Sendung Brandenburg Aktuell am 26.10.2014 ausführlich und warf auch einen kritischen Blick auf die Lösungsvorhaben der LMBV im Freistaat Sachsen.

Einen anhaltenden schönen Herbst und eine interessante „konkret“-Lektüre!

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