LMBV: Lösungssuche für Umgang mit dem Lausitzer Eisenhydroxidschlamm geht weiter

Wissenschaftliche Studie zur Tiefenverspülung im Restloch Greifenhain schafft Transparenz

Senftenberg. Anlässlich einer Zwischenbilanz-Veranstaltung des Aktionsbündnisses Klare Spree am 25.03.2015 in Raddusch hat der LMBV-Abteilungsleiter Volkmar Zarach im Rahmen einer Podiumsdiskussion erneut bekräftigt, das die Bergbausanierer aufgefordert sind, auch Lösungen zum Umgang mit dem anfallenden Eisenhydroxidschlamm bei den Abwehrmaßnahmen zur Verringerung der Eiseneinträge in die Spree und ihrer Zuflüsse zu entwickeln.

Dabei wird nach dem anerkannten Grundsatz von Vermeiden vor Verwerten vor Verspülen vor Deponieren über verschiedene Möglichkeiten weiter nachgedacht. Im Auftrag der LMBV hat ein Wissenschaftlerteam dazu auch die Möglichkeit der Tiefenverspülung im Restloch Greifenhain untersucht. Diese Studie, so dies Zusage der LMBV, kann nun auf der Website des Bundesunternehmens eingesehen werden.

Die Studie wurde 2013 vom Bergbausanierer LMBV in Auftrag gegeben. Sie trägt den Titel „Untersuchungen des Einflusses der Einlagerung von Eisenhydroxidschlämmen in Bergbaufolgeseen und deren Wasserbeschaffenheit“ und wurde unter Leitung von IWB Dresden in Kooperation mit der BTU Cottbus erarbeitet und stammt vom 31. August 2014. Sie wurde in den Folgemonaten anschließend von den Verantwortlichen der LMBV fachlich mit den Wissenschaftlern weiter qualifiziert und diskutiert und im November 2014 in die Überlegungen zu einem LMBV-EHS-Konzept eingebunden.

Die Studie wurde auch den Fachbehörden der Länder am 07.10.2014 inhaltlich vorgestellt und anschließend übergeben. Die Lösungssuche für Umgang mit dem Lausitzer Eisenhydroxidschlamm wird fortgeführt.

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