LMBV: Maßnahmen zur Minderung der bergbaudingten Eisenfrachten in der Pleiße

Ergebnisse der Grundlagenermittlung und Gesamtbetrachtung vorgestellt

Leipzig. Die Ergebnisse der Grundlagenermittlung und der Bearbeitungsstand zur Gesamtbetrachtung denkbarer Lösungsansätze zur Minderung der bergbaudingten Eisenfrachten in der Pleiße wurden am 08.06.2017 im Hause der LMBV einem breiten Teilnehmerkreis vorgestellt und diskutiert. Dabei wurde u. a. dargelegt, dass die bisherigen Modellierungen und Sedimentationsuntersuchungen eine mangelhafte Sedimentation im Kahnsdorfer See prognostizieren, wodurch die Maßnahmenwirksamkeit grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Aufgrund dessen wurde die weitere Bearbeitung der Vorplanung zunächst ausgesetzt bis detaillierte Prognosen zur Wirksamkeit dieser Maßnahme vorliegen, bis über die Weiterführung der Vorplanung entschieden werden kann.

Parallel dazu wird die Bewertung alternativer Lösungsansätze zur Behebung der Eisenbelastung in der Pleiße fortgesetzt.  Es wurde sich darauf verständigt, bei einer Veranstaltung im September – unter Hinzuziehung von Fachgutachtern - diese Lösungsansätze mit Vertretern der Öffentlichkeit fachlich zu erörtern und fortzuschreiben.

Teilnehmer der Veranstaltung waren anliegende Gemeinden, die Zweckverbände Planung und Erschließung Witznitzer Seen sowie Kommunales Forum Südraum Leipzig, Behörden, der Regionale Planungsverband Westsachsen-Thüringen, Vertreter der Eigentümer der Witznitzer Seen/ Kippe und Anrainer (in Form der Bürgerinitiative Kahnsdorfer See).

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