LMBV: Neue Pegelmessstelle an der Weißen Elster an der Zitzschener Brücke im Bau

Gewonnene Daten helfen künftig bei Einschätzung der Hochwassergefahr

Zwenkau/Leipzig. Seit 4. Januar 2016 erfolgt der Bau einer Pegelmessstelle an der Zitzschener Brücke. Geplant ist die Fertigstellung bis Ende April 2016. Die Maßnahme beinhaltet die Herstellung der oberen und unteren Pegeltreppe mit Pegellatte, die Montage des Radarsensors an der Brücke Zitzschen sowie die Montage einer hydrostatisch wirkenden Drucksonde an der unteren Pegeltreppe.

Für den Gewässerabschnitt der Weißen Elster an der Ortschaft Zitzschen ist derzeit der Pegel Kleindalzig maßgebend. Dieser ist als Hochwassermeldepegel ausgewiesen. Durch die Inbetriebnahme der Hochwasserentlastung der Weißen Elster in den Zwenkauer See unterhalb des Pegels Kleindalzig sind keine genauen Angaben am Pegel Kleindalzig für den weiteren Verlauf der Weißen Elster möglich. Um die Gefahr eines weiterführenden Hochwassers der Weißen Elster richtig einschätzen zu können, wird der neue Pegel Zitzschen errichtet. Durch die Kombination der Messwerte der beiden Pegel sind dann wieder aussagekräftige Angaben zur Hochwassergefahr der Weißen Elster flussabwärts möglich. Die gemessenen Daten werden später per Fernübertragung an die Landestalsperrenverwaltung (LTV) gesendet und dort ausgewertet.

Die LTV und die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BFUL) werden die Anlage künftig betreiben. Bauherr der Maßnahme ist die LMBV. Ausführende Firma ist die Umwelttechnik & Wasserbau GmbH, Niederlassung Leipzig.

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