LMBV: Neukonstituierung des Aufsichtsrates des Bergbausanierers nach Amtszeitablauf erfolgt

Revierbefahrung des Rates zu LMBV-Sanierungsvorhaben in der Lausitz

Senftenberg. Am 29. August 2019 konstituierte sich der vom Gesellschafter der LMBV, dem Bundesministerium der Finanzen (BMF), neu bestellte bzw. durch Wahl der Arbeitnehmervertreter neu bestimmte Aufsichtsrat der LMBV.

Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wurde erneut Ministerialrat Dr. Ulrich Teichmann, Referatsleiter im BMF, gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Olaf Gunder, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der LMBV, gewählt. Die weiteren Mitglieder des neu konstituierten Aufsichtsrates der LMBV sind:

  • Ministerialrat Joachim Löbach, BMF
  • Regierungsdirektorin Heike Große-Wilde, BMF
  • Ministerialdirigentin Birgit Schwenk, BMU
  • Dr. Peer Hoth, BMWi
  • Birgit Grunow, IGBCE
  • Anke Thäle, LMBV
  • Mario Faatz, LMBV

In der nachfolgenden Sitzung des Aufsichtsrates der LMBV informierte die Geschäftsführung der LMBV über den aktuellen Stand der Bergbausanierung in Verantwortung der LMBV.

Bereits am 28.08.2019 konnten sich die Mitglieder des Aufsichtsrates der LMBV im Rahmen einer Revierbefahrung im Lausitzer Braunkohlerevier in Begleitung der Geschäftsführer Klaus Zschiedrich und Dr. Hans-Dieter Meyer sowie des Bereichsleiters des Sanierungsbereiches Lausitz, Gerd Richter, einen Eindruck über ausgewählte Projekte der Sanierung verschaffen.

Erster Anlaufpunkt waren dabei die Arbeiten zur Böschungsgestaltung am ehemaligen Tagebau Sedlitz. Dort gab der Vorsitzende der Geschäftsführung der LMBV, Klaus Zschiedrich, Informationen über die laufenden Aktivitäten des Sanierungsunternehmens und zu bisher erfolgten Maßnahmen im Sanierungsgebiet.

Die Befahrung führte weiter zu den Rüttelstopfarbeiten auf dem Kippengelände für den zukünftigen Ableiter vom Sedlitzer See. Dort gab der zuständige Leiter der LMBV-Sanierungsbereiches Lausitz, Gerd Richter, Erläuterungen zum Verdichtungsvorhaben. Die Fahrt ging weiter zum künftigen Ilse Kanal, dem Überleiter 11 zwischen Sedlitzer und Großräschener See.

Dort wurden die konzeptionellen Überlegungen zu hydraulischen Verbindungen der Bergbaufolgeseen und zur Schiffbarmachung des Lausitzer Seenlandes gemeinsam mit den Zweckverbänden in Brandenburg und Sachsen erläutert. Anhand der Wasserbehandlungsanlage Rainitza wurden Fragen des Wasserhaushaltes in der Lausitz diskutiert. Am Großräschener See erhielten die Aufsichtsräte einen Einblick in die Arbeiten zum Schaffen einer Freiwasserlamelle sowie zum Stand der Gütebehandlungen in den LMBV-Gewässern.

Am Autartec-Haus auf dem Bergheider See gab es weiteren Input zu Forschungsvorhaben, so u.a. vom Fraunhofer Institut Dresden. In der kleinen Restlochkette konnten sich die Räte von Sanierungsprojekten entlang der Seeteichsenke, des Heidesees und des Kleinleipischer Sees sowie beim Bau des Überleiters C ein eigenes Bild machen. In Lauchhammer standen Lösungsansätze im Rahmen der Gefahrenabwehr aus dem Grundwasserwiederanstieg auf der Agenda der Info-Tour.

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