LMBV: Nicht leichtfertig auf das gefährliche Eis von zugefrorenen Bergbaufolgeseen gehen

Warnung: Zufrierende Bergbaufolgeseen und Kanäle nicht für Freizeit-Aktivitäten nutzen

Senftenberg/Leipzig. Die LMBV warnt wie im immer bei eisigen Temperaturen vor dem Betreten von zugefrorenen Bergbaufolgeseen und Verbindungskanälen.

Eine offizielle Freigabe gibt es weder für das Betreten, Eissegeln, Schlittschuhlaufen oder Eishockeyspielen. Auch die Betreiber und Bewirtschafter von Bergbaufolge-Gewässern verbieten in der Regel das Hinauslaufen auf zugefrorene Seen.

An allen LMBV-Gewässern und einigen Bergbaufolgeseen in anderer Rechtsträgerschaft, wie beispielsweise am Cospudener See bei Leipzig oder dem Gräbendorfer See in der Lausitz, stehen zudem Warnschilder, die auf die drohenden Lebensgefahren hinweisen.

Das Eis auf den Seen und Verbindern hat noch sehr unterschiedliche Stärken und ist daher sehr tückisch. Dunkle Stellen im Eis können bedeuten: das Eis ist noch viel zu dünn, warnte auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft. Besondere Vorsicht ist auf verschneiten Eisflächen geboten: dünnere Stellen und Risse im Eis sind durch die Schneedecke nicht zu sehen und können beim Betreten lebensgefährlich werden.

Fotos links von Peter Radke für LMBV: Rosendorfer Kanal im Lausitzer Seenland / Partwitzer Seeufer- Fotos rechts von Dr. Uwe Steinhuber für LMBV: Senftenberger See  und  Zufrierende Schwarze Elster am 28.02.2018

 

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