LMBV: Planungen für ergänzende und schützende Molen am Bärwalder See

Schwimmender Anlegesteg bei Uhyst droht erneut zu versanden

Senftenberg/Boxberg. Zwei zu errichtende Molen könnten eine Lösung gegen das Anspülen von Sedimenten unter den schwimmenden Uhyster Steg am Bärwalder See sein. Die starken Stürme im zurückliegen Herbst/Winter 2017 und im Frühjahr 2018 haben auch am Bärwalder See auch wieder Sand bzw. Sedimente unter den Steg bei Uhyst gespült. „Im März und April 2018 wurde die Steganlage im Auftrag der LMBV bereits freigebaggert und freigespült, leider ohne länger anhaltenderen Erfolg“, so der Pressesprecher des Sanierungsunternehmens. Durch Wellen und Wind war nach einiger Zeit eine gewisse Versandung der Steganlage wieder vorhanden.

Auf Grundlage eines Wind-Wellen-Gutachten wird derzeit von der LMBV nun eine Variantenbetrachtung u.a. für den Bereich Uhyst durchgeführt. Diese Variantenbetrachtung soll voraussichtlich im III. Quartal 2018 fertiggestellt sein, so die Auskunft der LMBV-Planungsabteilung. „Vorzugsvariante wird hier aus planerischer Sicht die Errichtung zweier Molen sein - jeweils an den Enden des Strandes.“ Damit kann aller Voraussicht nach einerseits die Erosion des Ufers besser reduziert und der damit verbundene Rückgang der Uferlinie künftig weiter verhindert werden.

Andererseits wird durch Verringerung der Akkumulation einer Versandung des Anlegers entgegengewirkt. Geplant ist dabei aus heutiger Sicht, die westliche Mole östlich des Anlegers zu errichten. Nach Entscheidung zur Vorzugsvariante wird die weitergehende Planung dann bis ins erste Quartal 2019 ausgeführt und auch die wasserrechtliche Genehmigung dafür eingeholt werden. Grundsätzlich ist das Anlanden und Einsetzen von Wasserfahrzeugen an der 2008 errichteten Schwimmsteganlage Uhyst nicht zulässig. Auch das Baden und Tauchen ist im Stegbereich verboten, so die Anordnungen der Landesdirektion Sachsen 2010.

 

LMBV: Luftbild der Steganlage am Bärwalder See nahe Uhyst
LMBV: Luftbild der Steganlage am Bärwalder See nahe Uhyst vom Juni 2018

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