LMBV: RBB-Filmteam mit Manske und Antenne-Reporter Friedrich in der Flutungszentrale Lausitz

Mengen- und gütemäßige Flutungs-Steuerung muss künftig noch schneller, flexibler und genauer erfolgen

RBB-Filmteam und Antenne-Brandenburg-Reporterzu Gast in der FZL

Senftenberg. Ein Filmteam des RBB mit Phillip Manske und Antenne-Reporter Daniel Friedrich waren am 8. Mai 2019 zum Interview zu Gast in der Flutungszentrale Lausitz der LMBV. Die Leiterin der Flutungszentrale Doris Mischke informierte gemeinsam mit dem LMBV-Bereichsleiter Technik Eckhard Scholz zum Flutungsgeschehen im Lausitzer Revier.

Im ersten Quartal 2019 wurde bereits die Gesamtmenge des Vorjahres zur Flutung der Bergbaufolgeseen und -speicher genutzt. Dies entspricht der Vorjahresgesamtmenge von 58 Millionen Kubikmeter Wasser.

Neben 30 anderen LMBV-Bergbaufolgeseen, wird auch der Cottbuser Ostsee von hier aus gesteuert. Das Einzugsgebiet, das die Experten dazu wasserwirtschaftlich betrachten, erstreckt sich auf über 8.000 Quadratkilometer. Rund 200 Eingangsdaten werden täglich in der Zentrale ausgewertet und in einem großräumigen Steuerungsmodell bewertet. Nach Abstimmungen mit den hoheitlich Verantwortlichen in den Ländern Sachsen und Brandenburg werden daraus Steuerhandlungen im Bereich der Spree, der Kleinen Spree, der Schwarzen Elster und der Lausitzer Neiße abgeleitet und festgelegt.

Die Flutung von Bergbaufolgeseen hat dabei eine sehr untergeordnete Rangigkeit. Zunächst werden ökologische und wasserwirtschaftliche Aspekte wie die Scheitelhaltung des Oder-Spree-Kanals, die Bedürfnisse des Spreewalds und der Teichwirtschaften oder auch das benötigte Kühlwasser von Kraftwerken bedient, bevor auch Flutungswasser für die Restlöcher genutzt werden kann. Dabei muss die mengen- und gütemäßige Steuerung auf Grund von Extremereignissen und Dürrezeiten künftig noch schneller, flexibler und genauer erfolgen, so LMBV-Bereichsleiter Eckhard Scholz.

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