LMBV: RDV am Restloch Greifenhain auf 840 Meter zur Rutschungsumfahrung begonnen

Erweitern des Dammes im oberen Teil der gekippten Restlochböschung mittels Rütteldruckverdichtung

Seilbagger zur RDV am Restloch Greifenhain

Senftenberg/Altdöbern. Kürzlich wurde ein RDV-Seilbagger am Restloch Greifenhain. Es handelt sich planmäßig bei dieser Verdichtungs-Maßnahme der LMBV um die Erweiterung des sogenannten „versteckten“ Dammes im oberen Teil der gekippten Restlochböschung mittels Rütteldruckverdichtung (RDV) südlich der am 27.03.2006 gegangenen Rutschung bei Altdöbern.

Bereits im Zeitraum 2008 bis 2011 erfolgte die Realisierung der ersten Verdichtungsetappe zum damaligen Restlochwasserstand. Aufgrund des weiter angestiegenen Grund- und Restlochwasserstandes folgt jetzt die zweite Verdichtungsetappe mittels RDV. Das Herstellen einer ausreichenden Untergrundverdichtung kann nur im wassergesättigten Bereich durchgeführt werden.

Die aktuelle Maßnahme erfolgt vom gewachsenen Bereich ausgehend oberhalb der gekippten Restlochböschung. Dabei werden auf einer Gesamtlänge von 840 Meter und einer Breite zwischen 80 und 145 Meter, beginnend mit 5,0 bis zu 30,0 Meter Teufe, ca. 2,2 Mio. m³ Kippenboden im Untergrund verdichtet. Den Auftrag der LMBV führt die Firma V&C Metzner GmbH - beginnend in der 34. Kalenderwoche - aus.

Im Zusammenhang mit der laufenden RDV-Maßnahme erfolgen Erdbauleistungen zur Zugabe von Boden für die Verdichtung, zur Herstellung der RDV-Trasse und zur Geländeprofilierung. Der zu verdichtende Bereich befindet sich in der sich später einstellenden Wasserwechselzone. Die Maßnahme der LMBV dient ausschließlich der geotechnische Sicherung der gekippten Restlochböschung (und nicht der Herstellung eines zukünftigen Strandes oder Hafenbeckens).

Im Nachgang an diese Verdichtungsetappe erfolgt abschließend eine weitere Maßnahme zur Herstellung der erforderlichen uneingeschränkten Stabilität der Kippenböschung. Dabei erfolgt eine Oberflächenverdichtung mittels Fallgewichtsverdichtung (FGV) und die abschließende Profilierung (Wellenausgleichsprofil) der Böschung. Foto oben: Uwe Hegewald

Blick auf das Ufer des Altdöberner Sees vor Beginn der RDV

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