LMBV: Reporter Rico Herkner für den RBB im entstehenden Lausitzer Seenland unterwegs

Dreh für Bericht von Brandenburg Aktuell: „Gefluteter Tagebau - Der Großräschener See ist fast voll“

Senftenberg/Großräschen. Am 4. April 2018 war ein Drehteam mit dem trimedial tätigen Lausitzer Reporter Rico Herkner im entstehenden Lausitzer Seenland bei der LMBV für einen Bericht bei der RBB-Nachrichtensendung Brandenburg Aktuell unterwegs.

Zunächst besuchte das Team die Flutungszentrale Lausitz der LMBV in Senftenberg. Hier erläuterte Dipl.-Ing Anne-Kathrin Dydymski die Aufgaben der Wasserverfügbarmacher zur Flutung der vormaligen Tagebaurestlöcher. Insbesondere stand dabei das Fluten des Restloches im vormaligen Tagebau Meuro im Mittelpunkt.

Seit dem Flutungsstart im Jahr 2007 unter Führung des damaligen Umweltministers des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke sind bereits rund 120 Mio. Kubikmeter Wasser aus der Spree, der Schwarzen Elster und der Sümpfung der Senftenberger HoriBrunnen sowie des Zulaufs im Sedlitzer See nach Überleitung und Aufbereitung dem Großräschener See zugeführt worden. Nach rund 11 Jahren Flutung fehlen derzeit nur noch rund 80 Zentimeter zu der Zielmarke, dem unteren Zielwasserstand von 100 M NHN. Im Jahr 2007 war die Flutung auf der Sohle des Tosbeckens bei einem Höhenniveau von 62,5 m NHN offiziell gestartet worden.

Nachdem in den Jahren bis 2017 noch Ufersicherungsarbeiten im Mittelpunkt der Sanierung im Tagebau Meuro gestanden hatten, lag der Fokus seitdem auf dem Fluten und Güteverbessern des Bergbaufolgesees. Rund 9 Mio. Kubikmeter Spree-Wasser wurden allein 2017/2018 über den Oberen Landgraben zur Flutung ohne ökologische Beeinträchtigungen des Flusses verfügbar gemacht. Rund 6,5 Mio. Kubikmeter Wasser fehlen dem künstlichen Gewässer derzeit noch bis zum Erreichen der angestrebten Zielmarke im Sommer 2018.

Dem Lauf des Wasser folgend, informierte sich das RBB-Team am Sornoer Kanal, am Sedlitzer See, am Oberen Landgraben sowie in der der Wasserbehandlungsanlage Rainitza über den Flutungsprozess. Michael Matthes, regional zuständiger Abteilungsleiter informierte dabei über die Vielfalt der Aufgaben der LMBV. Gemeinsam mit Kommunikationschef Dr. Uwe Steinhuber standen sie auch an dem sich immer weiter füllenden Großräschener See für Antworten zur Verfügung. Der zusammengefasste Beitrag lief dann im Abendprogramm des RBB am 04.04.2018 in der Nachrichtensendung Brandenburg Aktuell. Zudem erläuterte R. Herkner im Hörfunk den Flutungsstand im Nachmittagsprogramm von Antenne Brandenburg und informierte auf der Website des RBB über seine gewonnenen Erkenntnisse.

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