LMBV: Restloch Casel nach Verdichtungsarbeiten ab 9. Juli 2021 wieder frei zugänglich

Eine zweite Sperrung am Restlich ist ab Herbst 2021 nötig

Senftenberg/Drebkau. Nach den von Mai bis Anfang Juli 2021 erfolgten Verdichtungsarbeiten am Restloch Casel wird die temporäre Sperrung des Gewässers ab Freitag, dem 9. Juli 2021 aufgehoben. Die Stubbenverwallungen werden beräumt und seitlich abgelagert.

Eine zweite Sperrung des Restloches Casel wird im Herbst nötig sein, wenn sich die Rütteldruckverdichtungsarbeiten der Ostböschung nähern. Laut Bauzeitenplan wird diese Sicherungsmaßnahme voraussichtlich in der Zeit von Mitte September bis Mitte November 2021 umgesetzt. Über den genauen Termin informiert die LMBV rechtzeitig.

Hintergrund:

Die Rütteldruckverdichtungsarbeiten i.A. der LMBV dienen zum Beseitigen der bergbaulichen Gefährdung im Kippengelände und somit zum Herstellen einer dauerhaften geotechnischen und öffentlichen Sicherheit. Sie werden im Rahmen der genehmigten „Rütteldruckverdichtung der Innenkippe Greifenhain: Kippe 10 bis Restloch Casel“ durchgeführt.

Die Arbeiten werden von der Firma GMB GmbH ausgeführt. Für die Gesamtmaßnahme, die im August 2020 begonnen wurde, sind fast 5.500 Verdichtungspunkte mit Rüttellanzen abzuarbeiten. In bis zu 25 bis 45 Meter Tiefe wird ein verdichteter Bereich auf 2.500 Meter Länge und 35 bis 70 Meter Breite in der Kippe hergestellt. Die Gesamtmaßnahme soll Ende November 2022 abgeschlossen werden.

Das Restloch Casel liegt an der Landstraße L 52 zwischen Drebkau und Casel. Es entstand in den Jahren 1956 bis 1961 durch eine nicht vollständige Verkippung eines Randbereiches des Tagebaus Greifenhain und wurde bereits im Jahr 2006 von der LMBV weitestgehend gesichert.

Geplante RDV-Trasse - in rot gekennzeichnet

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