LMBV: Restloch Casel nahe der L 52 erneut für Verdichtungsarbeiten bis Mitte Dezember gesperrt

Senftenberg/Drebkau. Nach den von Mai bis Anfang Juli 2021 erfolgten Verdichtungsarbeiten am Restloch Casel ist ab dem 30.09.2021 erneut die temporäre Sperrung des Gewässers notwendig.

Wie bereits angekündigt, erfolgt diese zweite Sperrung zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, da sich die Rütteldruckverdichtungsarbeiten der Ostböschung nähern.

Die Sicherungsmaßnahme wird bis voraussichtlich Mitte Dezember 2021 umgesetzt. Die Art der Sperrung erfolgt, wie bereits im 2. Quartal diesen Jahres, durch Verwallungen der Zufahrten mittels Wurzelstubben sowie durch das Aufstellen von Verbots- und Hinweisschildern.

Sobald das Restloch Casel wieder frei zugänglich ist, informiert die LMBV rechtzeitig.

Hintergrund:

Die Rütteldruckverdichtungsarbeiten i.A. der LMBV dienen zum Beseitigen der bergbaulichen Gefährdung im Kippengelände und somit zum Herstellen einer dauerhaften geotechnischen und öffentlichen Sicherheit. Sie werden im Rahmen der genehmigten „Rütteldruckverdichtung der Innenkippe Greifenhain: Kippe 10 bis Restloch Casel“ durchgeführt.

Die Arbeiten werden von der Firma GMB GmbH ausgeführt. Für die Gesamtmaßnahme, die im August 2020 begonnen wurde, sind fast 5.500 Verdichtungspunkte mit Rüttellanzen abzuarbeiten. In bis zu 25 bis 45 Meter Tiefe wird ein verdichteter Bereich auf 2.500 Meter Länge und 35 bis 70 Meter Breite in der Kippe hergestellt. Die Gesamtmaßnahme soll Ende November 2022 abgeschlossen werden.

Das Restloch Casel liegt an der Landstraße L 52 zwischen Drebkau und Casel. Es entstand in den Jahren 1956 bis 1961 durch eine nicht vollständige Verkippung eines Randbereiches des Tagebaus Greifenhain und wurde bereits im Jahr 2006 von der LMBV weitestgehend gesichert.

Geplante RDV-Trasse - in rot gekennzeichnet

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