LMBV: Rutschungskessel am Concordia See wird von Bergbausanierer verfüllt

Sicherungsarbeiten am Südufer dauern noch mehrere Jahre

Leipzig/Seeland. Derzeit wird im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) der Rutschungskessel von 2009 am Südufer des Concordia Sees verfüllt. Dafür werden südöstlich vom See Erdmassen abgetragen und im Rutschungskessel aufgefüllt. Auf diese Weise wird die steile Böschung abgeflacht. Dort fährt gerade LKW an LKW, betont der zuständige LMBV-Abteilungsleiter Dietmar Onnasch in Bezug auf die aktuellen Aktivitäten der Bergbausanierer.

Die Arbeiten der LMBV zur Umsetzung des abgestimmten und genehmigten Sanierungskonzeptes am Concordia See laufen nach Einschätzung des Bergbausanierers planmäßig. „Wir gehen davon aus, dass die Sanierungsarbeiten voraussichtlich bis 2021/22 abgeschlossen sein werden“, so Onnasch weiter. Danach müssten der Bereich begrünt, Wirtschaftswege angelegt und Entwässerungssysteme, wie Gräben und Rohrleitungen, gebaut werden. Schließlich werde dann die Kreisstraße zwischen Frose und Nachterstedt ersetzt.
 
Die LMBV weist darauf hin, dass das Betreten der Baustelle und damit des Sperrgebiets strengstens untersagt ist und nur der ausgewiesene Strandabschnitt im Norden von Schadeleben aus frei zu betreten ist.
 
Der Rutschungskessel von 2009 wird mit Massen verfüllt.

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