LMBV: Sachliche Ursachen für Mehrkosten am Überleiter 12 zw. Senftenberger und Geierswalder See

Senftenberg. Das Bundesunternehmen LMBV ist in der Lausitz auch im Auftrag des Landes Brandenburg aktiv. So wurde dem Unternehmen auch die Projektträgerschaft für eines der größten Bauvorhaben im Süden Brandenburgs vom MIL übertragen.

Die ursprünglichen Projektkosten für einen geplanten Kanal zwischen dem Senftenberger und dem Geierswalder See sind aus verschiedenen, sachlichen Gründen angestiegen. Dazu zählen unerwartete Hochwässer in der Schwarzen Elster und Starkniederschläge in 2010, die zu notwendigen Anpassungen, das heißt zu teuren flächenhaften Sümpfungsmaßnahmen in der Bauwasserhaltung führten. In diesem Zusammenhang musste der Tunnel unter der B 96, eine stärkere Fundamentschicht erhalten, um unter den veränderten Umweltbedingungen ein Aufschwimmen des Bauwerkes zu vermeiden. Die ursprünglich geplante, mehrfach einsetzbare Seenland-Muster-Schleuse musste aus vorgenannten Gründen ebenfalls planungstechnisch überarbeitet werden.

Das Projekt ist inzwischen weit vorangekommen und soll im Sommer 2013 eingeweiht werden.

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