LMBV: Sanierungsarbeiten am Kuthteich in Lauchhammer optimiert

Mit Beginn der Rodungs- und Verdichtungsarbeiten im ersten Quartal 2017 muss die Ortrander Straße dann voll gesperrt werden

Senftenberg/Lauchhammer. Am Kuthteich in Lauchhammer, dem Restloch 38, werden gegenwärtig die vorbereitenden Arbeiten für die anstehende Rütteldruckverdichtung durchgeführt. Der technologische Ablauf der bevorstehenden Arbeiten wurde dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Ausführungsbetrieb nochmals optimiert. Das hat zur Folge, dass die am Kuthteich vorbeiführende Ortrander Straße noch bis ins erste Quartal 2017 offengehalten werden kann.

Mit Beginn der Rodungs- und Verdichtungsarbeiten im ersten Quartal 2017 muss die Ortrander Straße dann voll gesperrt werden. Kurzzeitig wird auch der angrenzende Kreisverkehr gesperrt. Dazu erfolgen rechtzeitig Informationen an die Öffentlichkeit durch die LMBV.

Nach Abschluss der Verdichtungsarbeiten wird die Ortrander Straße, die durch die Verdichtungsmaßnahmen stark in Mitleidenschaft gezogen wird, zurückgebaut und auf dem verdichteten Damm wieder aufgebaut einschließlich eines Straßen begleitenden Radweges. In weiteren Bauabschnitten folgen die Böschungsprofilierung, die Beseitigung von Untiefen im Restloch sowie Rekultivierungsmaßnahmen.

In einem ersten Bauabschnitt 2016 zur Sanierung des Restloches im Auftrag der LMBV wurde das Baufeld beräumt, Holzungsarbeiten durchgeführt und die Baustelleneinrichtungsfläche aktiviert. Parallel dazu erfolgte die Umverlegung einer Trinkwasserleitung, DN 1000, aus dem Baubereich.

Der Tagebau „Kuth“ war der westliche Teilbereich der ehemaligen Grube „Emanuel“ in Lauchhammer. Hier wurde von 1918 bis 1922 Braunkohle gefördert. In das entstandene Tagebaurestloch wurde 1938 bis 1993 Kohletrübe aus Brikettfabriken eingespült. Durch den Wiederanstieg des Grundwassers entwickelte sich das Restloch zum heutigen Kuthteich.

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