LMBV: Schwimmbagger beseitigt Überhöhen am Spreetaler See vor einem Kanaleinlauf

Blick über den künftigen Überleiter 1 – Kanal zwischen Spreetaler See und Sabrodter See

Senftenberg/Spreetal. Das Abtragen von Überhöhen im Spreetaler See, dem entstehenden Bergbaufolgesee im ehemaligen Tagebau Spreetal-Nordost, schreitet voran. Dies erfolgt im Auftrag der LMBV durch die Firma Reinhold Meister Wasserbau GmbH Hengersberg von Mitte Juli 2015 bis Ende März 2016. Dabei werden rund 100.000 Kubikmeter Massen von den Überhöhen vor dem hergestellten Stützkörper mit einer Schutenbaggerung bis auf eine Höhe von 105,00 m NHN beseitigt. Der Endwasserstand im Spreetaler See soll sich bei einem Wasserpegel auf dem Niveau von 107,00 bis 108 ,00 m NHN einstellen. Die Beauftragung der Sanierungsfirma durch die LMBV erfolgte zum 13.07.2015. Am 30.07.2015 arbeitete die Schwimmbaggereinheit vor der Einlauftrompete zum Überleiter 1, dem von der LMBV im Auftrag des Freistaates Sachsen errichteten künftigen Kanal zwischen dem Spreetaler See und dem Sabrodter See.

An den benachbarten LMBV-Bergbaufolgeseen, dem Blunoer Südsee und dem Sabrodter See stehen noch bedeutend umfangreichere Arbeiten an. Zum Beispiel an den vom Bergbau hinterlassenen Überhöhen. Das sind aufgeschüttete Erdmassen, die bei der Geländeprofilierung vor über 20 Jahren aufgekippt wurden. Einigen der ziemlich imposanten Gebilde, vom Rastplatz und Aussichtspunkt unweit von Bluno gut zu sehen, rückten die Bergbausanierer bereits mit Sprengstoff zu Leibe. Damit wurde ein Setzungsfließen initiiert, das weite Teile der Berge in den See rutschen ließ. Der Rest blieb vorerst stehen. Zurzeit erfolgt die Erarbeitung der Ausführungsplanung für die Beseitigung dieser Überhöhen für den Blunoer Südsee und den Sabrodter See durch das Ingenieur-Büro BIUG Freiberg. Die Maßnahmen sind für die Jahre 2016 und 2017 geplant. LMBV-Luftbild von Peter Radke v. 30.07.2015

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