LMBV: Schwimmbaggereinsatz auf dem Spreetaler See hat begonnen

Derzeit läuft zunächst der vorbereitende Schilfschnitt

Senftenberg/Spreetal. Mitte Juli 2015 starteten die Bergbausanierer der LMBV mit einem Schwimmbaggereinsatz auf dem Spreetaler See, dem Restloch des Tagebaus Spreetal-Nordost. Im restlochseitigen Vorfeld der Kippenböschungen sind Kippenbereiche mit Höhen größer +105 m NHN stehengeblieben. Die größte Überhöhe mit ca. + 113,8 m NHN ragt über den projektierten Endwasserstand von +107,0 m NHN bis +108,0 m NHN hinaus.

Solche Überhöhen stellen, sofern sie keine geotechnische Sicherung erfahren, unzulässige Abweichungen vom vorgesehenen Sanierungsziel dar. Die ungesicherten Überhöhen werden bei dem Wasserstand von 105 bis 106 m NHN wasserseitig abgetragen und in tieferen Bereichen des Restloches verklappt.

Zum Einsatz kommt die Technologie des pontongestützten Baggerns einschließlich des Transportierens mit Schuten. Die Fa. Reinhold Meister Wasserbau wurde von der LMBV nach Ausschreibung mit dem Schwimmbaggerauftrag betraut.

Die von der auftragnehmenden Firma abzutragenden Überhöhen befinden sich vor allem in zwei Bereichen, einmal im Bereich der Einlauftrompete des so genannten Überleiter Nr.1 und dem Innenkippen-Vorland im Gewässer. Die lockeren Massen im restlochseitigen Vorland der Einlauftrompete des Überleiters1 müssen bis zum Niveau +104,5 m NHN abgetragen werden. Die Überhöhen im Innenkippen-Vorland sollen bis zum Niveau von +105,0 m NHN reduziert werden. Gegenwärtig erfolgt zunächst ein Schilfschnitt. Die Vertragslaufzeit geht vom 13.07.2015 bis zum 28.02.2016.

Zurück