LMBV: Mitte Oktober Start der Auflastschüttungen für geplante Gewässerverbindung bei Zwenkau

Cospudener Rundweg ohne Einschränkungen weiterhin nutzbar – Teilweise Wegesperrungen in der Neuen Harth erforderlich

Leipzig. Für die geplante schiffbare Gewässerverbindung zwischen Cospudener und Zwenkauer See laufen ab der 42. Kalenderwoche weitere Vorarbeiten: An den künftigen Standorten des Schleusenbauwerkes am Südufer des Cospudener Sees und des Hochwasserschutzbauwerkes am Nordufer des Zwenkauer Sees sind zur Vorbereitung des Baugrundes jeweils Auflastschüttungen erforderlich, um mögliche spätere Bauwerkssetzungen weiter zu minimieren. Voraussichtlich wird Mitte Oktober 2016 mit der Herstellung dieser Erdbauwerke begonnen. Die Arbeiten sollen bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Danach schließt sich für das Gelände eine einjährige Ruhephase an.

Der Cospudener Rundweg ist ohne Einschränkungen weiterhin nutzbar. Die Wege in der Neuen Harth sind zum Betreten und Befahren noch nicht freigegeben, werden jedoch dennoch genutzt. Während der Baumaßnahme erfolgt eine teilweise Sperrung vorhandener Wegbereiche. Umleitungen sind jeweils ausgeschildert. Die LMBV und das Sächsische Oberbergamt fordern alle Besucher auf, die eingerichteten Absperrungen und Befahr- und Betretungsverbote unbedingt zu beachten. Das Benutzen aller gekennzeichneten Wege erfolgt auf eigene Gefahr.

Für die Auflastschüttungen werden ca. 35.000 Kubikmeter mineralischer Baustoffgemische verwendet. Sie bestehen vorwiegend aus den Überschussmassen der Baugrundvergütung, dem flächenhaftem Abtrag der bestehenden Arbeitsebenen, dem Abtrag des Zwischenlagers am Großdeubener Weg und zu lieferndem Kies.

Ausgeführt werden die Bauleistungen durch die STRABAG AG Direktion Sachsen/Thüringen aus Schkeuditz. Die Finanzierung erfolgt über die §§ 2 und 4 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung; die Kosten für diesen Bauabschnitt betragen rund 450.000 Euro.

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